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Index: Schwangerschaft und Geburt Schwangerschaft

Eröffnungsphase

Die Eröffnungsphase beginnt mit dem Beginn regelmäßiger Wehen und gilt der Anfang der Geburt. Die Eröffnungsphase ist die längste Phase der Geburt, sie dauert beim ersten Kind durchschnittlich 8 bis 14 Stunden, bei den weiteren Kindern ist sie deutlich kürzer. Während der Wehen in der Eröffnungsphase drückt das Ungeborene auf den Muttermund, dieser wird weich und öffnet sich.

Wenn die Wehen regelmäßig alle 10 Minuten einsetzen, sollten Sie sich, sofern Sie eine Klinikgeburt planen, auf den Weg ins Krankenhaus machen.

Im Krankenhaus angekommen wird die Lage des Kindes kontrolliert, die kindlichen Herztöne im Verhältnis zur Wehentätigkeit (CTG) untersucht und Sie werden rumherum vermessen (Größe, Gewicht, Blutdruck, Körpertemperatur).

Früher wurde allen Gebärenden routinemäßig das Schamhaar rasiert und ein Einlauf verpasst - da es hierfür keine medizinische Notwendigkeit gibt, nimmt man derartigen routinemäßigen Eingriffen zunehmend Abstand, und jede Frau kann und sollte selbst entscheiden, ob sie diese Eingriffe wünscht.

In der Eröffnungsphase wird es immer mal wieder ruhige Phasen und Pausen geben, in denen Sie sich tunlichst entspannen und Kraft sammeln sollten. Ein warmes Bad, Massage oder Akupunktur kann Sie auf den nächsten Wehenschub gut vorbereiten.

Frauen, die mit den Vorgängen der Geburt vertraut sind und wissen, was wann vor sich geht, brauchen in der Regel weniger Schmerzmittel. Informieren Sie sich also rechtzeitig und fragen Sie, wenn Sie nicht wissen, warum etwas geschieht.

Gegen Ende der Eröffnungsphase ist der Muttermund sieben bis acht Zentimeter geöffnet, das Baby liegt tief im Becken, und die Wehen kommen regelmäßig im Abstand von zwei bis drei Minuten.
Nun kann die nächste Phase der Geburt, die Austreibungsphase, beginnen.

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