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Klimaeinflüsse |
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| Anpassungsprobleme bei Fernreisen - Prima Klima | ||||||||||||||||||||||
Nicht nur die Zeitumstellung bedeutet bei Fernreisen
eine mitunter erhebliche Belastung des Organismus. Unser Leben
verläuft in zahllosen Biorhythmen. Dazu gehört auch der
jährliche Wechsel der Jahreszeiten und des entsprechenden Klimas.
Im Herbst/Winter stellt sich der Biorhythmus gleichsam auf Sparflamme
um. Die Aktivitäten werden gebremst, Energie gespart. Mit dem Frühjahr und der wachsenden Sonneneinstrahlung "erwacht" der Körper aus dem Quasi-Winterschlaf. Die Funktionen werden aktiviert, die Umstellung auf die aktive Phase beginnt (mit der bekannten Frühjahrsmüdigkeit als Anpassungsphänomen). Wenn der auf Winterdunkelheit und Kälte biologisch eingestellte Organismus nun in sommerhafte Temperaturen südlicher Regionen verpflanzt wird, bedeutet das für ihn eine Umprogrammierung. Das kann bei vorgeschädigten Funktionsabläufen, also bei Krankheiten oder Leistungsschwäche, schon eine Belastung darstellen. Wiederum: Es gilt keineswegs, mit falschen Drohgebärden die Flucht aus unserem nasskalten Klima zu vergällen und Ängste vor dem wohlig-warmen Süden zu schüren. Es geht nur darum zu erklären, warum - unabhängig von der Zeitverschiebung - oftmals Anpassungszeiten notwendig werden und warum manche Reisende in der ersten Urlaubstagen besonders anfällig erscheinen. Was kann man selbst tun? Sieht man einmal davon ab, dass jeder mit der Auswahl seines Reisezieles auch eine gewisse Möglichkeit hat, das zu erwartende Klima zu bestimmen, gibt es bekanntlich keine Möglichkeit, auf die Wetterlage Einfluss zu nehmen. Man muss es hinnehmen, wie es kommt. Und auch 14 Tage Regen auf einer Sonneninsel oder Schnee auf Orangenbäumen sind nie auszuschließen. Bei "normalen" regionalen Klimabedingungen kann jeder Reisende aber doch etwas dazu beitragen, für ein prima Klima zu sorgen und die Anpassungsmechanismen des Körpers nicht übermäßig zu strapazieren.
Wann sollte der Arzt aufgesucht werden? Treten in der Anpassungsphase Fieber, oder mehrtägige Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Hautveränderungen sowie andere irritierende Symptome auf, so ist zu einem klärenden Arztbesuch zu raten. Ein Detailproblem: Wärme und Feuchtigkeit kennzeichnen oft das subtropische Klima. Sie fördern auch das Wachstum von Hautpilzen. Pilzerkrankungen nehmen eindeutig zu. Meist treten sie zwar erst nach einiger Zeit in Erscheinung, so dass der Zusammenhang zum Urlaub und dessen Risiken (Sauna, Duschen, etc.) oft gar nicht erkannt wird. Hautpilzerkrankungen können sich mit sehr verschiedenen Bildern äußern. Oft sind es (bei den sogenannten Kleiepilzen) unregelmäßige Hautflecken. Häufig ist ein deutlicher Juckreiz vorhanden. Auch Schuppenbildung gehört zum Bild der Hautpilzinfektion. Nagelpilze äußern sich zunächst in einer Verfärbung des Nagelfalzes. Viele Pilzerkrankungen sind aber nur von Spezialisten zu erkennen, daher sollten alle juckenden, verfärbten, schuppenden Hautbefunde Anlass für eine ärztliche Diagnostik sein, wenn freiverkäufliche Anti-Hautpilzmittel keinen Erfolg bringen. Mitunter reicht auch die örtliche Anwendung nicht aus. Es müssen dann zusätzliche Tabletten eingenommen werden - und das ist stets eine ärztliche Entscheidung. Tipp: Bedenken Sie auch bei der Reisevorbereitung die Volksweisheit: Es gibt ein ungünstiges Klima, es gibt nur ungünstige Kleidung. Die Auswahl der Reisegarderobe sollte nicht nur unter Mode- und Prestigeaspekten erfolgen. |
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