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Schnupfen

Schnupfen: Wenn die Nase läuft...
Neben Halsentzündungen beginnen Erkältungskrankheiten häufig mit einer laufenden Nase. Verursacher dieser lästigen Symptome sind in der Regel Viren, die die Nasenschleimhaut besiedeln. Sie können aber durchaus auch weiterwandern und andere Bereiche der Atemwege befallen oder weiteren Krankheitserregern einen Weg bahnen.
Übertragen werden Sie meist direkt von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion oder aber auch durch einen Händedruck. Daher kann man schon durch eine gute Händehygiene die Anzahl der Ansteckungsmöglichkeiten verringern.



Wann ist ärztliche Hilfe nötig?
Ein Schnupfen heilt normalerweise von selbst innerhalb von 2 Wochen ab. Problematisch kann er für Säuglinge und Kleinkinder werden oder wenn eine bakterielle Infektion dazukommt, wie z.B. eine akute Sinusitis oder Mittelohrentzündung.
Auch der Verdacht auf eine echte Grippe (Influenza) macht einen Arztbesuch notwendig, da diese sehr häufig Komplikationen nach sich ziehen. Für eine Grippe typisch ist ein plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen sowie schwerem Krankheitsgefühl. Gefährdet sind auch Personen mit Grunderkrankungen oder geschwächten Abwehrkräften (s. Risikogruppen).

Vorbeugende Maßnahmen
Oft lässt sich eine Ansteckung nicht vermeiden. Medikamente, die die Abwehrkräfte steigern, z.B. Präparate aus dem Purpursonnenhut oder homöopathische Mittel, können den Krankheitsverlauf abmildern, sofern sie bei den ersten Krankheitszeichen eingenommen werden. Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C und Zink soll ebenfalls unterstützend wirken. Da man sich oft unbewusst mit den Händen an Mund und Nase fasst, kann häufiges Händewaschen diese Übertragungsmöglichkeit vermindern.

Medikamentöse Behandlung
Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut eignen sich insbesondere Nasentropfen oder -sprays mit den Wirkstoffen Xylometazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin. Dadurch können die Nasennebenhöhlen wieder belüftet und einer Sinusitis vorgebeugt werden. Die Anwendung ist auch empfehlenswert bei Start und Landung mit dem Flugzeug, da mit verstopfter Nase ein Druckausgleich nur schwer möglich ist. Vor allem für kleine Kinder kann ein mangelhafter Druckausgleich sehr schmerzhaft werden.
Wichtig ist, dass die altersentsprechende Verdünnung eingesetzt wird und die Anwendung nicht länger als 10 Tage erfolgt. Bei längerer Anwendung können die Nasenschleimhäute austrocknen und dadurch wiederum anschwellen.
Nasentropfen mit isotonischen Meersalzlösungen dienen vor allem zur Pflege der Nasenschleimhaut. Dies ist dann von Vorteil, wenn zu trockene Luft (z.B. im Flugzeug oder in überheizten Räumen) die Nase anfällig für Infektionen macht.
Bei Borkenbildung und trockenen Nasen helfen Salben oder Tropfen mit Dexpanthenol.

Wichtige Hinweise!
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker bei der Auswahl und Anwendung der Medikamente beraten und beachten Sie die Gebrauchsinformation!
Abschwellend wirkende Nasentropfen sollten während Schwangerschaft und Stillzeit nicht ohne Anraten des Arztes angewendet werden.