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Heuschnupfen |
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| Heuschnupfen - Wenn die Augen tränen und die Nase läuft.... | ||||||||||||||||||||||
Bei dieser häufigsten
Allergieart reagieren betroffene Personen auf eingeatmete Luftpartikel
wie Blütenpollen, Ausscheidungen von Hausstaubmilben u.a. (s.
Allergien) mit
z.T. heftigen Niesattacken. Die Nasenschleimhaut schwillt an und bildet ein wässriges Sekret ("Fließschnupfen"). Auch die Augen können betroffen sein und heftig jucken und tränen (allergische Bindehautentzündung). Ein Heuschnupfen kann nur zu bestimmten Jahreszeiten, z.B. während der Blütezeit der entsprechenden Pflanzen auftreten (intermittierend) oder während des ganzen Jahres mehr oder weniger ausgeprägt bestehen (persistierend, z.B. bei Milbenallergikern). Warum ist Heuschnupfen mehr als nur eine lästige Krankheit? Auch wenn die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein können, so handelt es sich doch um eine chronische Erkrankung, die behandelt werden sollte. Die durch die allergischen Reaktion entstandene Entzündung kann auch ohne Allergenkontakt bestehen bleiben und auf die tieferen Atemwege übergreifen, so dass ein Asthma droht. Durch die Schwellung der Nasenschleimhaut können die Nasennebenhöhlen nicht mehr ausreichend belüftet werden und es kommt zu einer Sinusitis. Viele Allergiker können auch eine Kreuzallergie gegen Nahrungsmittel entwickeln, so dass bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr vertragen werden. Vorbeugende Maßnahmen Die wichtigste, aber auch am schwierigsten durchzuführende Maßnahme besteht darin, den Kontakt mit den allergieauslösenden Substanzen zu vermeiden. Dies setzt natürlich die genaue Kenntnis dieser Allergene voraus. Schon allein deshalb sollte der Verdacht auf Heuschnupfen oder andere Allergien fachärztlich abgeklärt werden. Tipps zum Vermeiden des Kontakts mit Pollen:
Bei Tierhaarallergien sollten keine Haustiere gehalten werden. Bei Allergien gegen Milben oder Pilzsporen ist es nahezu unmöglich, den Kontakt immer zu vermeiden. Hilfreiche Tipps finden Sie u.a. auch beim Behandlung:
Wichtige Hinweise: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker bei der Auswahl und Anwendung der Medikamente beraten und beachten Sie die Gebrauchsinformation! Während Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern die Arzneimittel nicht ohne Anraten eines Arztes verwenden! Da der Erfolg einer Desensibilisierung u.a. auch von der Erkrankungsdauer anhängt, empfiehlt es sich auch bei noch nicht so stark ausgeprägten Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. |
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