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| Schmerzen (allgem.) - Definition |
Schmerz ist eines der häufigsten Symptome
einer Krankheit oder einer Schädigung. Er führt vielfach
eine normale Warn- und Schutzfunktion aus.
Schmerz entsteht, wenn mechanische, thermische, chemische oder elektrische
Reize einen gewissen Schwellenwert (Schmerzschwelle) überschreiten
und dadurch meist zu einer Gewebeschädigung mit Freisetzung
von Schmerzstoffen führt. Die Auslösung, Weiterleitung
und zentrale Verarbeitung wird daher auch als Nozizeption bezeichnet.
Der Schmerz läßt sich nach seinem Entstehungsort in somatischen
(z.B. Haut, Muskeln, Gelenke) und viszeralen (Eingeweide) Schmerz
einteilen.
Der chronische Schmerz tritt entweder in Form des Dauerschmerzes
(z.B. Rückenschmerzen, Tumorschmerzen) oder des ständig
wiederkehrenden Schmerzes (z.B. Migräne, Angina pectoris) auf.
Chronische Schmerzen können im Laufe der Zeit gegenüber
der zugrundeliegenden Störung ganz in den Vordergrund treten
und damit ein eigenständiges Krankheitssyndrom bilden.
Die Behandlung des Schmerz erfolgt je nach Diagnose mit unterschiedlichen
schmerzlindernden Mitteln. |
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