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Krebs allg. (maligner Tumor; lat. Cancer)- Definition
Krebs ist die allgemeine Bezeichnung für alle bösartigen (malignen) Erkrankungen, die durch eine unkontrollierte Vermehrung von veränderten Zellen gekennzeichnet sind (Geschwulst, Tumor). Diese Zellen können das umliegende Gewebe zerstören und Tochtergeschwülste (Metastasen) ausbilden. In den meisten Fällen stammt der Krebs von einer einzigen entarteten Zelle mit bösartigen Eigenschaften ab. Man unterscheidet beim Krebs hauptsächlich das Karzinom (maligne epitheliale Geschwülste) und das Sarkom (maligne mesenchymale Geschwülste).
Die Ursachen der Krebserkrankung sind vielfältig und z.T. noch nicht geklärt. Häufig begünstigen jedoch eine erbliche Disposition sowie Ernährungs- und Umweltfaktoren die Entstehung von Krebs.
Die Behandlung erfolgt je nach Stadium und Indikation meist durch Chemotherapie (Zytostatika), Strahlentherapie (Röntgenröhren, radioaktive Substanzen), Tumorchirurgie (Entfernung der eigentlichen Geschwulst) oder Immuntherapie (Immunstimulantien; z.B. Interferone, Interleukine). Durch die Kombination von zwei oder mehreren Therapieformen kann die Wirkung verbessert und das Nebenwirkungspotential verringert werden. Unbehandelt führt Krebs zum Tode.