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Krampfadern (Varizen) - Definition
Als Krampfadern bezeichnet man Erweiterungen der Venen, die sich meist durch Verfärbung und geschlängelten oder knotigen Verlauf auszeichnen. Krampfadern treten hauptsächlich an den Beinen bei Krampfaderleiden auf. Krampfadern der Speiseröhre (Ösophagusvarizen) oder auf der Bauchdecke (Caput medusae) kommen bei Stauungen im Pfortadersystem bei Lebererkrankungen (z.B. Leberzirrhose) vor.
Aus praktischen Gründen erfolgt eine Einteilung in die größere Stamm- und Seitenastvarizen mit Verbindungen zum tiefen Leitvenensystem und den retikulären (netzartigen) Krampfadern sowie Besenreiser. Meist liegen Mischformen vor.
Die Ursachen der Krampfadern sind vielschichtig. Es kann eine familiäre Veranlagung zur Bindegewebs- oder Venenwandschwäche bestehen. Häufig spielen auch Bewegungsmangel, Schwangerschaft und Übergewicht eine Rolle.