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| Gebärmutterkrebs (Gebärmuttertumoren)
- Definition |
| Mit Gebärmuttertumoren bezeichnet man sämtliche
Geschwülste der Gebärmutter. Da sie von allen Strukturen
ausgehen können, treten sehr unterschiedliche Formen auf. Unter
den gutartigen Gebärmuttertumoren sind Leiomyome am häufigsten
vertreten, unter den bösartigen das Uteruskarzinom. Durch gestörte
Hormoneinwirkung kann es in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium)
zu gutartiger Verdickung und Wucherung der Schleimhaut (Endometriumhyperplasie)
und der Ausbildung von Polypen kommen. Besteht diese länger,
kann der Übergang in ein bösartiges Endometriumkarzinom
erfolgen. Sehr viel seltener gehen bösartige Tumoren vom Stützgewebe
aus (Endometriumsarkome). Gutartige Gebärmuttertumoren im Bereich
der Muskelschicht (Myometrium) sind häufig (Leiomyome), deren
Entartung in ein bösartiges Leiomyosarkom dagegen sehr selten.
Zu den gutartigen Veränderungen im Gebärmutterhals (Zervix)
zählen virusbedingte Kondylome und Polypen. Krebsvorstufen
(Präkanzerosen) des Epithels sind relativ häufig und können
zu bösartigen Gebärmuttertumoren entarten (Zervixkarzinome).
Seltener sind die vom Stütz- und Muskelgewebe ausgehenden Uterussarkome. |
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