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Taigawurzel
Pflanze: Eleutherococcus senticosus Maxim (Acanthopanax senticosus)
Familie: Efeugewächse (Araliaceae)

Anwendung:

Die Taigawurzel wird als billigere Alternative zum Ginseng zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei Erschöpfungszuständen, während der Rekonvaleszenz und im Alter verwendet. Obwohl sich die beiden Pflanzen in ihren Inhaltsstoffen unterscheiden, sollen jedoch die Wirkungen ähnlich sein. Man bezeichnet diese zusammenfassend als adaptogen, d.h. die körperliche Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft soll unspezifisch gesteigert werden.

Die Taigawurzel enthält Lignanverbindungen, Phenylpropane, Cumarine, Sterole, Saponine und andere Verbindungen, die mit Eleutherosid A bis M bezeichnet werden. Diese Substanzen wirken immunstimulierend und fördern die Anpassung des Körpers an Stresssituationen. Weiterhin soll die Taigawurzel antiviral, blutzuckersenkend, blutgerinnungshemmend, cholesterinsenkend, blutdrucknormalisierend und estrogenartig wirken sowie Zellen gegen Gifte schützen können. Diese Wirkungen sind nicht in klinischen Untersuchungen belegt, sie sind aber auch nicht auszuschließen. Daher sind spezielle Anwendungsbeschränkungen zu beachten (s.Hinweise).

Die Anwendung sollte kurmäßig über höchstens 30 Tage erfolgen, nach einer Therapiepause von 2 bis 3 Wochen ist jedoch eine weitere Anwendung möglich.

Weitere Verwendung:
Der Zusatz von Zubereitungen in Hautcremes soll der Hautalterung vorbeugen. Sportler verwenden Zubereitungen aus der Taigawurzel um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und den Muskelaufbau zu fördern.

 

Beschreibung
Herkunft
Synonyme
Anwendung
Dosierung
Zubereitung
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