Die Taigawurzel wird als billigere Alternative
zum Ginseng zur Steigerung
der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei Erschöpfungszuständen,
während der Rekonvaleszenz und im Alter verwendet. Obwohl sich die
beiden Pflanzen in ihren Inhaltsstoffen unterscheiden, sollen jedoch
die Wirkungen ähnlich sein. Man bezeichnet diese zusammenfassend
als adaptogen, d.h. die körperliche Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft
soll unspezifisch gesteigert werden.
Die Taigawurzel enthält Lignanverbindungen, Phenylpropane, Cumarine,
Sterole, Saponine
und andere Verbindungen, die mit Eleutherosid A bis M bezeichnet
werden. Diese Substanzen wirken immunstimulierend und fördern die
Anpassung des Körpers an Stresssituationen. Weiterhin soll die Taigawurzel
antiviral, blutzuckersenkend, blutgerinnungshemmend, cholesterinsenkend,
blutdrucknormalisierend und estrogenartig wirken sowie Zellen gegen
Gifte schützen können. Diese Wirkungen sind nicht in klinischen
Untersuchungen belegt, sie sind aber auch nicht auszuschließen.
Daher sind spezielle Anwendungsbeschränkungen zu beachten (s.Hinweise).
Die Anwendung sollte kurmäßig über höchstens 30 Tage erfolgen, nach
einer Therapiepause von 2 bis 3 Wochen ist jedoch eine weitere Anwendung
möglich.
Weitere Verwendung: Der Zusatz von Zubereitungen
in Hautcremes soll der Hautalterung vorbeugen. Sportler verwenden
Zubereitungen aus der
Taigawurzel um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern
und den Muskelaufbau zu fördern.