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Hinweise:
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit
gegenüber Hefe!
Sehr selten sind allergische Reaktionen bekannt
geworden.
Nicht anwenden bei Säuglingen und
Kleinkindern unter 2 Jahren!
Es liegen keine Daten zur Verträglichkeit
und Wirksamkeit vor.
Nicht während Schwangerschaft und
Stillzeit anwenden!
Obwohl bisher keine Risiken bekannt wurden,
sollten Hefepräparate wegen unzureichendem Erkenntnismaterial
nicht angewandt werden.
Nicht anwenden bei Patienten mit stark
eingeschränkter Immunabwehr oder die einen zentralvenösen
Zugang besitzen!
Da es sich bei den Präparaten um lebende
Mikroorganismen handelt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass
diese selbst Infektionen verursachen können. Vereinzelt
sind solche Erkrankungen beobachtet worden. Eine eingeschränkte
Immunabwehr besteht z.B. bei HIV-Erkrankungen, nach Organtransplantationen,
Krebserkrankungen oder während langzeitiger, hochdosierter
Cortisonbehandlung.
Während einer Durchfallerkrankung muss insbesondere
bei Kindern auf die Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten
(orale Rehydration) als wichtigste Maßnahme geachtet werden!
Bei einer Verschlimmerung oder immer wiederkehrenden
Beschwerden, fieberhaften oder mit Blutbeimengung im Stuhl einhergehenden
Durchfällen oder bei Durchfällen die länger als
zwei Tage andauern, sollte ein Arzt aufgesucht werden!
Als Nebenwirkungen können
Blähungen auftreten. In Einzelfällen können durch
die Behandlung migräneartige Kopfschmerzen ausgelöst
werden.
Wechselwirkungen:
Die gleichzeitige Einnahme von Monoaminoxidasehemmstoffen,
z.B. bestimmte Antidepressiva, kann zur Erhöhung des Blutdrucks
führen.
Während einer Behandlung durchgeführte mikrobiologische Stuhluntersuchungen
können falsche Ergebnisse liefern. Hefezellen können noch bis zu
einer Woche nach Beendigung der Einnahme im Stuhl nachgewiesen werden.
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