Mediziner,
Lehrer und Politiker sind sich einig: unsere Kinder bewegen
sich zu wenig. Doch wie kann man Kinder zu mehr Bewegung motivieren?
Und: Wie viel Bewegung ist nötig, um die Fitness spürbar
zu verbessern und damit die Gefahr von späteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu
verringern? Den ersten und somit größten Einfluss
auf die sportliche Entwicklung eines Kindes hat die Familie.
30% der Kinder werden von der Familie motiviert, wohingegen
nur 21% aus Eigeninitative, 20% von Freundinnen, 19% von der
Schule und 10% aus sonstigen Gründen zum Sport angetrieben
werden!
Schon
4 Stunden Baseball/Softballtraining in
der Woche lässt die Fitness spürbar
verbessern. Die Kinder bewegen sich an der frischen Luft
treffen sich mit Freunden und können sich vom Alltagsstress
in der Schule abreagieren. Denn sowohl die Kondition
als auch die Konzentration ist hier sehr wichtig. Baseball/Softball ist
ein sehr abwechslungsreicher Sport, mal schnell dem Ball
hinterhertzen, weit werfen, schnell laufen und dann doch
wieder volle Konzentration auf den Pitch („geworfener
Ball vom Gegner“), damit man ihn gut treffen kann. Hier
finden Sie mehr infos zum Thema Softball...
Mütter
spielen oft eine sehr wichtige Rolle!
Ist die Mutter z.B. eher unsportlich bzw. treibt sie keinen Sport, werden ihre
Töchter auch eher dazu tendieren keinen Sport zu treiben. Spielt der Vater
generell nur mit dem Sohn Fußball, Baseball oder
läuft er nur mit ihm um die Wette, fühlen sich Mädchen vernachlässigt
und ziehen sich, auch im sportlichen Sinne, oft zurück. Eltern sind also
in den frühen Entwicklungsphasen ihrer Kinder die ersten Vorbilder und
lernen von ihnen sich, im sportlichen Sinne, durchzusetzen und sich mit anderen
zu messen oder eben nicht. Die wohl "stabilsten" Mädchen, sind
diejenigen, die einen Teamsport ausüben. Sie besitzen ein positives Körperkonzept,
lassen sich nicht so schnell verunsichern und haben den großen Vorteil
ein zweites "Auffangnetz", neben ihren Familien zu besitzen. Gerade Softball,
als ein solcher Mannschaftssport,
kann ihnen helfen, die eigene Identität zu entwickeln und zu festigen.
Dadurch, dass sich die Mädchen regelmäßig zum Training treffen,
finden viele in den Teamkameradinnen Freundinnen. Durch Treffen auch außerhalb
der Trainingszeiten, können sie sich einen weiteren Freundschaftskreis,
parallel zu Schulfreundschaften, aufbauen. Dies ist in so fern wichtig, als
dass es, gerade in der Schule und gerade in der Pubertät, oft zu Auseinandersetzungen
zwischen den Mitschülerinnen einer Klasse kommt und es für viele
keine andere Alternative gibt, als dies zu akzeptieren und sich damit zu arrangieren.
Mädchen,
die nunmehr eine Mannschaftssportart ausüben,
lernen, sich in solchen Auseinandersetzungen zu behaupten
und sich nicht so sehr davon beeinflussen zu lassen. Die
Schule, mit ihren (Verhaltens-)Regeln, bestimmt zwar einen
großen Teil ihres Lebens, aber sie haben daneben auch
noch "ihr Team", in dem sie akzeptiert und aufgehoben
sind, sowie, gemeinsam mit anderen, ihre Leidenschaft, den
Sport, ausleben können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mädchen, die eine Mannschaftssportart
ausüben, durch das "Teamgefühl" in ihrem Selbstbewusstsein
gestärkt werden, ein positiveres Verhältnis zu ihrem Körper
und zu ihrer Leistung bekommen und ihre Identität stärken bzw. leichter
finden können, als Mädchen, die sportlich inaktiv sind.
Wenn
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Bilder
sind von Andreas
Florian Bilderarchiv
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