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Tag des Rheumakranken am 12. Juni 2004 Wechselvolle Volkskrankheit

FamilieRheuma ist eine Volkskrankheit: Schätzungen zufolge leiden etwa 15 Millionen Bundesbürger darunter. Rheuma ist die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentungen. Es existieren circa 450 verschiedene rheumatoide Erkrankungen, wobei zwischen entzündlichen und degenerativen Veränderungen sowie Weichteilrheumatismus unterschieden wird. Der Fachbegriff für degenerative rheumatische Erkrankungen ist „Arthrose“.

Die klinischen Merkmale und Verlauf sind häufig sehr unterschiedlich, doch etwas haben alle Patienten mit rheumatischen Erkrankungen gemeinsam: „fließende“ Schmerzen. Und mit dem Alter nimmt die Häufigkeit degenerativer Gelenkerkrankungen zu: Epidemiologischen Studien zufolge weisen bereits 50 % aller 30-Jährigen degenerative Veränderungen von Gelenken auf; bei den über 70-Jährigen sind 70 bis 80 % davon betroffen. Frauen leiden häufiger unter Arthrose als Männer.

RückenschmerzenSchmerzen, Schwellung, Steifigkeit
Arthrose-Merkmale sind Steifigkeit der Gelenke und Schmerzen, wobei der so genannte Anlaufschmerz besonders typisch für Arthrose ist. Durch die Schonhaltung des Gelenkes kommt es zu Muskelverspannungen. Im weiteren Verlauf schmerzen die Gelenke schon bei normalen Bewegungen, und die Schmerzhäufigkeit nimmt zu. Die Schmerzen treten meist zu Beginn einer Bewegung auf und lassen anschließend wieder nach. Die fortschreitende Arthrose ist gekennzeichnet durch Ruheschmerz mit deutlicher Bewegungseinschränkung der betroffenen Gelenke, die häufig entzündet sind. Durch den vollständigen Knorpelabrieb kann das Gelenk völlig steif werden.

MagendarmtraktRheuma-Schutzschild
Die Arthrose gilt als unheilbare Gelenkserkrankung, daher beschränkt sich das Therapieangebot im Wesentlichen auf die Linderung der Schmerzsymptomatik. Bei rheumatischen Erkrankungen werden je nach Krankheitsstadium so genannte Basisrheumatika eingesetzt. Diese Behandlung führt zu einer raschen Linderung, ist jedoch mit starken Nebenwirkungen behaftet, vor allem im Magendarmtrakt und in den Nieren. Auf der Suche nach gut verträglichen Heilmitteln aus der Natur hat Vitamin E natürlichen Ursprungs seine therapeutische Vielfalt unter Beweis gestellt. Vitamin E wirkt wie ein Schutzschild und sollte grundsätzlich in die Rheumatherapie einbezogen werden, nicht zuletzt auch deshalb, weil bei jedem Rheumaschub viel Vitamin E verbraucht wird, was zur Folge hat, dass Rheumapatienten im Vergleich zu gesunden Probanden einen teilweise drastischen Vitamin-E-Mangel aufweisen.

Auf die Bioaktivität kommt es natürlich an
Die biologische Aktivität der Vitamin-E-Verbindung wird entscheidend durch deren strukturelle Eigenschaften beeinflusst. RRR-a-Tocopherol weist solchen Untersuchungen zufolge die höchste Bioaktivität auf. Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 600 und 1.200 I.E., in Einzelfällen bis zu 1.800 I.E. Diese hohe Dosis ist erforderlich, da Vitamin E nicht in seiner Wirkung als Vitamin eingesetzt wird, sondern vielmehr als Radikalenfänger bzw. Antioxidans. Von Einmaldosen über 600 I.E. sollte abgesehen werden, empfehlenswert ist stattdessen die Verteilung der erforderlichen Vitamin-E-Mengen über den gesamten Tageszeitraum.
Fazit: Hochdosiertes Vitamin E kann den Gelenkverschleiß verlangsamen und die Rheuma-Schmerzen deutlich lindern. Dadurch kann die Dosis der Antirheumatika und damit auch deren Nebenwirkungsrate reduziert werden. Somit trägt Vitamin E wesentlich zu einer Steigerung der Lebensqualität bei.

Quelle: Dr. Kaske Redaktionsbüro

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