Von
wegen Spaßbremse! Jetzt wird mit überholten
Klischées aufgeräumt:
Von wegen, „wenn
sie ihre Migräne hat,
hat sie wohl mal wieder keine Lust“. Das Gegenteil trifft zu, wie amerikanische
Wissenschaftler herausgefunden haben. Da aber Liebe ohne Schmerzen vermutlich
noch mehr Spaß macht, sollten Migränepatienten
rechtzeitig vorbeugen.
Wenig
Serotonin – viel Sex
Migränepatienten haben
ein deutlich stärkeres sexuelles
Verlangen als Menschen, die regelmäßig unter anderen
Arten von Kopfschmerzen leiden.
Das ist vermutlich auf den Einfluss des Hormons Serotonin zurückzuführen,
das nicht nur bei der Entstehung von Migräne, sondern auch
bei der Steuerung der Libido (= sexuelles Verlangen) eine Schlüsselrolle
spielt. Ein erhöhter Serotoninspiegel, der z. B. nach einer
Behandlung mit Antidepressiva beobachtet wird, ist häufig
mit einem reduzierten sexuellen Verlangen assoziiert; Migränepatienten
weisen jedoch oft sehr niedrige Serotoninspiegel auf, woraus die
Forscher schließen, dass diese dann Lust auf Sex verspüren.
Dies wurde durch die Aussagen der Personen in der Migräne-Gruppe
bestätigt, die tatsächlich von einem stärkeren
sexuellen Verlangen berichteten als die Studienteilnehmer der
anderen Gruppe.
Pfefferminze
und Lavendel lassen den Schmerz verduften
Migräne oder Spannungskopfschmerz deuten sich meistens schon
früh an. Deshalb kann man rechtzeitig etwas tun, um die
Schmerzentwicklung zu stoppen.Über eine ausgezeichnete Wirkung
bei Spannungskopfschmerz und Migräne verfügen Pfefferminze (krampflösend) und
Lavendel (erfrischend). Als 100 % reines Öl und mit Hilfe
eines Roll-On-Stiftes aus der Apotheke rechtzeitig aufgetragen,
wirken die beiden Pflanzenstoffe oft Wunder. Bei Bedarf wird
der Migräne-Stick über Schläfen, Stirn und Nacken
gerollt. Die Wirkungen von Pfefferminze und Lavendel in Kombination
mit dem Massageeffekt und dem angenehm kühlenden Gefühl
auf der Haut können einer Migräne-Attacke vorbeugen.
Bei bereits bestehendem Kopfweh können die Schmerzen oft
gelindert werden.
Anti-Migräne-Tipps
- Sportarten
wie Radfahren, Jogging oder Schwimmen scheinen die Intervalle
zwischen den Migräneattacken zu verlängern
- Übungen zur Muskelentspannung
- Yoga-Atemübungen
- Ein
entspannendes Vollbad
- Ätherische Öle
Quelle:
Dr. Kaske Redaktionsbüro
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