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Calcium-Antagonisten schützen das Herz
Stationärer Patient Mediziner und Pharmazeuten sind der Meinung, daß der Prozess von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchaus den Schädigungen eines solchen natürlichen Ökosystems im großen vergleichbar ist. Moderne Medikamente wie etwa Calcium-Antagonisten bieten bei Herz-Kreislauf- Erkrankungen des
Patienten Hilfe und Schutz. Je früher erste Funktionsstörungen erkannt werden, um so nachhaltiger kann die Medizin heute den entstandenen Schaden begrenzen und vor Folgeschäden schützen.
Fast die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland wird durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verursacht. Für den Patienten bleiben der Bluthochdruck und die koronare Herzkrankheit in der Anfangsphase zunächst ohne ernsthafte Krankheitszeichen, er fühlt keine Beschwerden. Treten dann aber ernsthafte Gesundheitsstörungen auf, die der Arzt eindeutig als Herz-Kreislauf- Erkrankung diagnostizieren kann, ist in der Regel bereits eine Vielzahl von schädlichen Veränderungen im Organismus abgelaufen.
Die Verminderung von Risikofaktoren, eine gesunde Lebensweise und vor allem regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können den Patienten zu einem frühen Zeitpunkt vor ernsthaften Folgeschäden, wie dem Herzinfarkt, schützen. Experten betonen, dass aber auch der breite Einsatz von Calcium-Antagonisten bei der Bekämpfung der unverändert am stärksten verbreiteten Krankheits- und Todesursachen, wie Bluthochdruck und Herzinfarkt, medizinisch sinnvoll und erfolgreich ist.

Wirksame Medikamente
Durch die Erfindung und Anwendung der "Patch-Clamp-Technik", für die die Professoren Bert Sakmann und Erwin Neher im Jahre 1991 den Medizin-Nobelpreis erhielten, ist die Bedeutung von Calcium-Ionen für die Muskeltätigkeit des Herzens und der Gefäßwand des Blutkreislaufs heute weitgehend bekannt. Das sie für die Muskeltätigkeit des Herzens lebensnotwendig sind, konnte der Londoner Physiologe Sidney Ringer bereits vor hundert Jahren am Froschherzen zeigen.
Doch erst dem kürzlich verstorbenen Freiburger Forscher Prof. Albrecht Fleckenstein gelang es nachzuweisen, dass eine Substanzklasse von Arzneistoffen, die er eben Calcium-Antagonisten nannte, Herz und Gefäße vor Calciumüberlagerung schützen und verengte Herzkranzgefäße erweitern. Heute stehen mit Nitrendipin oder Nisoldipin Medikamente zur Verfügung, die gezielt und selektiv in der Behandlung von Bluthochdruck und koronarer Herzkrankheit eingesetzt werden können.

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