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"Intelligente" Textilien - Der Bedarf ist enorm
Können wir bald intelligente Textilien kaufen? Allein die Zahl der Neurodermitispatienten, die regelmäßig auf cortisonhaltige Salben angewiesen sind, wird in Deutschland auf etwa fünf Millionen geschätzt. Dazu kommen rund zwei Millionen Frauen und Männer mit Schuppenflechte (Psoriasis) und ebenso viele mit
berufsbedingten Hauterkrankungen. Nicht zu vergessen die kosmetische Industrie: Muß die feuchtigkeitsspendende Creme nicht mehr mühsam aufgetragen werden, weil die dürstende Haut von intelligenten Textilien versorgt wird, entstehen ganz neue Absatzmärkte.


Wie funktionieren "intelligente Biotextilien"?
Cyclodextrine heißen die winzigen Makromoleküle, die das Verpackungsmaterial für die verschiedenen Wirkstoffe bilden. Cyclodextrine sind Zuckerverbindungen, in die sich therapeutisch oder kosmetisch wirksame Substanzen, wie z.B. Cortisone, Anti-Hautpilz-Mittel oder Cremes einbringen lassen. Sie werden entweder schon während des Spinnvorgangs oder später beim Imprägnieren auf die Innenseiten der Kleidung gebracht. Erst im Kontakt mit der Haut werden die Stoffe durch Körperwärme, Feuchtigkeit oder Reibung wieder freigesetzt - ähnlich wie bei Hormon- oder Nikotinpflastern, nur auf wesentlich breiterer Fläche. Weil praktisch jedes Textilmaterial von Leinen bis Wolle mit Cyclodextrinen beschichtet werden kann, scheinen künftig therapeutische Handschuhe für allergiegeplagte Friseure ebenso machbar zu sein wie Spezialsocken für Fußpilzpatienten.


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