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| Heilung
durch Creme zum Anziehen? |
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Bäder,
Bestrahlungen oder Behandlungen mit Creme - wer beispielsweise an
Neurodermitis
leidet, muß oft das ganze Leben lang aufwendige Therapien
auf sich nehmen. Nun wollen Dermatologen solche Krankheiten mit
besonderer Kleidung lindern. Eigens dazu wurde kürzlich an
der Universitätshautklinik Jena ein Kompetenz-Zentrum "Textil
und Haut" gegründet, das vom Bundesforschungsministerium
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200.000
Euro unterstützt wird. Hautärzte und Experten von Textilforschungszentren
arbeiten in Deutschland erstmals zusammen. Und bald sollen der Bekleidungsbranche
die ersten so genannten intelligenten Textilien zur Verfügung
stehen.
Marktreife
schon in zwei bis drei Jahren
Die Stoff-Fasern, aus denen Unterwäsche, Hemden oder Hosen
hergestellt werden, sollen künftig mit heilenden Medikamenten
"beladen" werden und diese nach und nach an die Haut abgeben.
Die lästige Creme wäre dann überflüssig. Derzeit
befindet sich das Projekt noch im Versuchsstadium - im Labor werden
Verträglichkeitsuntersuchungen an Hautzellkulturen durchgeführt.
Doch schon in zwei bis drei Jahren, so die optimistische Prognose
der Wissenschaftler, könnten hautbeeinflussende Kleidungsstücke
auf den Markt kommen.
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