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Feinabstimmung im Gehirn - Zwei Schaltkreise
Rauchen als kurzzeitiges Glücksgefühl? "Nikotin beeinflußt Verbindungen im Gehirn, die die Freisetzung von Dopamin fein abstimmen", so McGehee. Er und sein Team fanden heraus, daß Nikotin zwei bestimmte Schaltkreise beeinflußt, die den Dopaminausstoß regulieren.
Wenn eine Nikotinladung das Gehirn erreicht, so erhöht einer dieser Schaltkreise die Aktivität von Dopamin freisetzenden Nervenzellen. Der zweite Schaltkreis, der normalerweise die Dopaminfreisetzung von Neuronen unterbindet, wird aber gleichzeitig abgeschaltet. Das zusammen führt für den Raucher zu jenem kurzen, intensiven "Glücksgefühl", denn der
Dopaminspiegel bleibt durch die Deaktivierung des Dopamin hemmenden Schaltkreises längere Zeit hoch.
Durch diesen Vorgang kippt Nikotin die natürliche Balance der Schaltkreise in Richtung Stimulus der Dopamin abgebenden Neuronen. Der fallende Dopaminspiegel durch die Erholung des Dopamin hemmenden Schaltkreises im Gehirn infolge von Nikotinentzug läßt den Raucher dann aber spätestens nach einer Stunde wieder zum Tabak oder der Zigarettenpackung greifen.

Eingriff in die Schaltkreise als Therapieansatz?
Ein Medikament, daß den Dopamin hemmenden Gehirn-Schaltkreis daran hindert sich zu erholen, könnte nach Ansicht der Wissenschaftler aus Chicago den Suchtkreislauf unterbrechen.
Der Dopaminspiegel würde dann in geringerem Ausmaße sinken und den Raucher nicht mehr die schmerzvollen Entzugserscheinungen verspüren lassen. Rauchen und "Wohlgefühl" könnten somit voneinander getrennt werden.

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