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Dysmorphophobie
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Vermeintliche Häßlichkeit als seelische Störung
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Stehen
Sie auf "Kriegsfuß" mit Ihrem Spiegel? Schauen Sie
zwanghaft hinein oder vermeiden Sie das "Abbild" Ihres
eigenen Antlitzes, weil Sie sich als unausstehlich häßlich
empfinden? Dann leiden Sie wahrscheinlich unter der sogenannten
"Dysmorphophobie" (griechisch: dys = miss- und morphe
= Gestalt, äußere Erscheinung sowie phobios = Furcht,
Angst, Scheu) - einer seelischen Störung, mit der Sie wahrhaft
nicht alleine dastehen.
Es gibt viele Menschen, die sich nicht mehr sehen, ja überhaupt
nicht mehr ertragen können, nur weil sie eine "unerträgliche
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körperliche
Entstellung" aufweisen - meinen sie. Alle anderen können
das zwar nicht bestätigen, aber die Betroffenen werden
einfach nicht mehr glücklich. Lebensqualität und
Leistungsfähigkeit sinken, ihr ganzes Denken und Handeln
kreist nur noch um die scheinbare Entstellung im Gesicht oder
übrigen Körperbereich. Am Schluß hilft nur
noch die plastische Chirurgie. Doch das Leiden geht weiter.
Denn bei solchen körperdysmorphen Störungen geht
es nicht wirklich um einen körperlichen Makel, es geht
um ein unverarbeitetes innerseelisches Problem, das sich lediglich
auf eine (scheinbare) körperliche Entstellung fixiert.
Die zwischenmenschlichen und beruflichen Folgen leiten nicht
selten in einen Teufelskreis über, der das ganze Leben
zu ruinieren vermag.
Hier hilft nur noch das, was die Betroffenen geradezu ängstlich
meiden: der Rat eines Psychiaters oder Psychologen, der sich
mit körperdysmorphen Störungen auskennt.
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