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Venenerkrankungen - Vorbeugen ist besser als heilen
Bewegungsmangel kann zu Venenleiden führen Leider kommt es heute bei immer mehr Menschen zu Beschwerden an den unteren Gliedmaßen. Kaum ein Erwachsener steht bei uns noch auf gänzlich gesunden Beinen. Bewegungsmangel durch einen sitzenden Beruf, zu wenig Sport und Autofahrten selbst für kürzeste Strecken … unsere moderne und oft bequeme Lebensweise fordert
immer häufiger ihren Tribut.
So haben Studien in Deutschland ergeben, daß nur ca. 20-50 Prozent der Erwachsenen venengesund sind. 25-50 Prozent haben leichte Krampfadern (sogenannte Varizen oder Varikosen), 10-15 Prozent eine fortgeschrittene Varicosis, 5-15 Prozent eine schwere Varicosis und 1-4 Prozent ein Unterschenkelgeschwür (Ulcus crusis venosum), bedingt durch chronische venöse Insuffizienz. Diese Zahlen sind alarmierend. Trotzdem werden Besenreiser und Krampfadern häufig noch als kosmetisches Problem verkannt. Und zwar nicht nur von den Betroffenen, sondern auch von vielen Ärzten.

Venenerkrankungen sind unbedingt therapiebedürftig, da sie oft chronisch verlaufen. Fehlerhafte oder zu spät einsetzende Behandlung dieses Leidens kann erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen, angefangen von thromboembolischen Komplikationen bis hin zu den oftmals schweren Hautveränderungen.
Der typische Venenpatient klagt besonders über schwere Beine, Schwellungen in beiden Unterschenkeln, Spannungen und ziehenden Schmerz, nächtliche Wadenkrämpfe und ruhelose Beine. Diese Symptome werden verstärkt durch langes Sitzen oder Stehen, bei Wärme und vor bzw. während der Menstruation.

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