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Sonnenlicht - Nahrung für Körper, Geist und Seele
Bereits die Römer wußten von der heilenden Kraft der Sonne Bereits in der Antike hatte die Therapie durch Sonnenlicht einen hohen Stellenwert und weite Verbreitung gefunden. Ein Sonnenbad galt als ideales Mittel, "um den Körper zu stärken und zu straffen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und die Abwehrkräfte zu unterstützen", schrieb der römische Arzt Antyllus um 100 n. Chr. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte die so genannte Heliotherapie (gr.: Helios = Sonne) wieder neuen Auftrieb, als die heilsame Wirkung des Sonnenlichtes beispielsweise bei der Tuberkulose genutzt wurde. Sie fand u.a. in Thomas Manns berühmten Roman "Der
Zauberberg" literarischen Niederschlag. Heute stehen bei der Heliotherapie vor allem Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis) im Vordergrund.
Doch Sonnenlicht hat auch eine breite Wirkung auf die Psyche. Ein Mangel kann vor allem in den dunklen nordischen Wintern zu regelrechten Depressionen führen ("Winterdepression").

Sonnenstrahlung - was ist das?
Das Sonnenlicht setzt sich aus 10 Prozent UV-Licht, 50 Prozent sichtbarem Licht und 40 Prozent Infrarot-Licht zusammen. Im ultravioletten Spektrum befindet sich 100-mal mehr UV-A (langwelliges ultraviolettes Licht) als UV-B (kürzerwelliges UV-Licht). Wenn die Sonne im Frühjahr mittags noch relativ tief steht, gelangt ein größerer Anteil an UV-A-Licht auf die Erde. Der Anteil von UV-B-Strahlung ist dagegen in unseren Breitengraden im Sommer hoch, wenn die Sonne den Zenit erreicht.

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