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| Aviophobie
- Wenn die Flugangst krankhaft wird |
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Kurzatmigkeit,
Herzrasen, Panik, Durchfall
- mindestens fünf Prozent aller Deutschen stehen jedes Mal
Todesängste durch, wenn sie in ein Flugzeug steigen. Daß
ein Flieger statistisch gesehen das sicherste Verkehrsmittel ist,
und man eher auf dem Weg zum Airport einen Autounfall hat, als abzustürzen,
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interessiert
in dem Moment wenig.
Flugangst
ist kein neues Phänomen. Doch seit dem 11. September 2001
und dem abzusehenden Irak-Krieg ist vieles anders - auch unser
Reiseverhalten. Bis in den zweistelligen Minusbereich reichen
die Einbußen, die die Tourismusbranche im Vergleich zum
Vorjahr gerade einstecken muß. Urlaubsziele, die mit dem
Auto oder der Bahn zu erreichen sind, stehen hoch im Kurs. Und
wenn fliegen, dann bitte nicht in die USA, sondern nach Fernost,
Südafrika oder Südamerika. Ja, wenn überhaupt fliegen
...
Kämpfte schon vor den Terroranschlägen mindestens jeder
vierte Deutsche mit Flugangst, wurden es seitdem Flugzeuge als
Bomben eingesetzt wurden noch mehr.
Da ist auch der Hausarzt verstärkt gefragt. Meist wollen
die Patienten, die vor einem unvermeidlichen Flug stehen, ein
Beruhigungsmittel. Viele Betroffene greifen auch aus "Angst
vor der Angst" zu Alkohol.
Richtigen Fluphobikern ist jedoch mit einem professionellem Verhaltenstraining
besser geholfen.
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