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Shl2365

Die VHB ist das erste Projekt dieser Art. Die Idee stammt aus dem – wie sollte es anders sein – angloamerikanischen Raum, wo die virtuelle Zusammenarbeit der Hochschulen bereits gang und gebe ist. In Deutschland gibt es bereits zahlreiche, einzelne Projekte zum virtuellen Studium,

aber sie stehen nur getrennt voneinander zur Verfügung – ein großer Schwachpunkt eines virtuellen Netzes, wie die Initiatoren fanden. So ist denn auch die Verknüpfung sämtlicher Hochschulen und Einzelprojekte in Bayern zu einem einzigen riesigen Pool das Besondere und Neue an der VHB.
Studenten haben die Möglichkeit, sich innerhalb ihres Studiums ganz gezielt die Rosinen aus diesem Pool herauszupicken: Sie können bestimmte Informationen abfragen, die an ihrer lokalen Universität nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gibt es besondere, vertiefende Kurse und Seminare zu Spezialgebieten. Denn, so erklärt Dr. Alfred Steinhäußer, es ist für eine einzige Hochschule schlicht unmöglich, das neueste Wissen über sämtliche Fachbereiche und Spezialgebiete anzubieten. Ab jetzt braucht eine Universität das auch nicht mehr, denn auf der Universität von „nebenan" kann sie „online" auf die Spezialisten zurückgreifen.

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