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Die Lungenliga  fördert die Einrichtung von Nichtraucher-Zonen und setzt sich für rauchfreie Arbeitsplätze in Betrieben und Firmen ein.
Auch bei Erwachsenen: Atemwege werden angegriffen Auswirkungen des Passivrauchens sind bei Erwachsenen schwerer festzustellen als bei Kindern, weil erstere – zum Beispiel am Arbeitsplatz – auch anderen schädlichen 

Einflüssen auf die Atemwege ausgesetzt sein können. Erste Studien über Auftreten von Lungenkrebs bei Nichtrauchern wurden anfangs der 80er Jahre durchgeführt. 1986 erkannte die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass Passivrauchen die Entstehung von Lungenkrebs bei Erwachsenen signifikant erhöhe.

In der Schweiz wurde im Rahmen eines Forschungsprogramms des Nationalfonds im Jahre 1991 der Zustand der Atemwege von über 9‘000 Personen untersucht. Die Auswertung der Fragebogen zeigte, dass Passivrauchen mit folgenden Beschwerden zusammenhängt:

  • Pfeifender Atem (Symptom bei Asthma)
  • Atemnot auch bei geringer körperlicher Belastung
  • Bronchitis mit Husten oder Auswurf
  • Chronische Bronchitis mit Husten oder schleimigem Auswurf

Atembeschwerden bei Passivrauchern (Häufigkeit in Prozent)

 

Nichtraucher in rauchfreier Umgebung

Passivraucher

Pfeifender Atem

4%

7%

Chronischer Husten

7%

11%

Chronische Bronchitis

5%

7%

 

Die Chance an Asthma zu erkranken, liegt für Passivraucher ebenfalls höher, als für Personen, die sich in einer rauchfreien Umgebung aufhalten: Das Risiko ist knapp doppelt so groß, wenn das Passivrauchen drei Stunden pro Tag überschreitet.

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