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Der natürliche Reinigungsprozess funktioniert so lange, wie die Schleimschicht ausreichend feucht bleibt und gut durchblutet wird. Denn dann arbeiten die Flimmerhärchen am besten. Kälte legt die Durchblutung der Schleimhaut lahm, feuchtigkeitsarme Luft trocknet sie aus. Beides hat

fatale Folgen für die Flimmerhärchen, denn sie werden in ihrer Bewegung gehemmt und können den Schleim nicht mehr abtransportieren. Übel für unsere Schleimhaut ist auch der Genuss von Zigaretten: Der Tabakrauch walzt die empfindlichen Flimmerhärchen ohne Gnade nieder.

Auf der geschwächten Schleimhaut setzen sich die Krankheitserreger fest und fangen dort an, sich zu vermehren. Die Schleimhaut entzündet sich und schwillt an. Eine ernsthafte Erkrankung der Atemwege kann die Folge sein: 75% aller
Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) entstehen aus einem harmlosen Schnupfen.

Befreiung aus dem Kräutergarten
In den meisten Fällen heilt eine Entzündung der Nasennebenhöhlen von alleine aus. Allerdings sollte man die Erkrankung auch nicht auf die leichte Schulter nehmen: Es besteht durchaus die Gefahr, dass die Krankheit chronisch wird. Es ist wichtig, die Entzündung rechtzeitig zurückzudrängen, um die Ausbreitung auf andere Organe zu verhindern – sie kann sich bis in die Bronchien ausweiten.

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