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Der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus
Das Schlafbedürfnis sinkt mit dem Alter. Ein dreijähriges Kind hat ein durchschnittliches Schlafbedürfnis von ca. 12 Stunden. Der Erwachsene benötigt dagegen durchschnittlich 7 – 8 Stunden Schlaf. Alte Menschen noch weniger. Braucht man 1 –2 Stunden mehr oder weniger Schlaf als der Durchschnitt ist das meist noch ganz normal. Die Wach- und Schlaf-Phasen ergeben sich aus Regelkreisen verschiedener Hirnanteile. Der Schlaf als eine Art Bewusstseinsänderung wird durch aktive Hemmwirkung tiefer Hirnzentren auf die Großhirnrinde erzeugt, wobei verschiedene Stadien mit unterschiedlicher Schlaftiefe durchlaufen werden. Aus der Schlafforschung weiß man, dass der normale Schlafrhythmus aus sich abwechselnden Phasen besteht. Hierbei gibt es die REM-Phasen, die sich durch schnelle Augenbewegungen auszeichnen (Rapid-Eye-Movement). Wahrscheinlich träumt man in diesen Phasen. Sie wiederholen sich 3 – 4 Mal in einer Nacht und dauern jeweils nur circa 20 Minuten. Den größten Zeitraum des Schlafes nimmt der sog. Orthodoxe Schlaf ein. Er wird in vier Stadien unterteilt, das Einschlafstadium, das Leichtschlafstadium, ein Stadium mitteltiefen Schlafes und das Tiefschlafstadium. Man durchschläft diese Stadien in jeder Nacht mehrfach, wobei sich die Stadien wellenartig abwechseln. Nach dem Einschlafen ist schnell das Tiefschlafstadium erreicht und dort verweilt man einige Zeit. Im Verlauf der Nacht erreicht man die Tiefschlafphase dann noch 1 – 2 Mal. |
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