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Der Hund: Ein Therapeut mit vier Beinen Zwischen 3 und 13% aller Kinder sind sozial ängstlich. Allein die Spannweite dieser Schätzung zeigt, wie wenig das Gebiet bislang erforscht ist. Sie deutet auch an, dass die Anzahl der ängstlichen Kinder zunimmt. Soziale Ängst- lichkeit von Kindern kann |
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mit Tieren besonders gut behandelt werden: Kinder sind fasziniert von Tieren. Die Therapeuten müssen also keine pädagogischen Tricks anwenden, um das Kind mit dem Tier zusammenzubringen. Der ideale therapeutische Begleiter für Kinder ist der Hund, denn Hunde haben mit Kindern eines gemeinsam: Sie spielen ausgesprochen gerne miteinander. Insofern werden diese Tiere bevorzugt als Spielkamerad in der Kindertherapie eingesetzt. |
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Die Tier-Therapie – eine junge Wissenschaft Angeblich wurden Tiere schon im 8. Jahrhundert als eine Art „Therapie" benutzt, um psychisch gestörten Menschen zu helfen. Als gesichert gilt: Der erste, der gezielt Tiere zur Behandlung kranker Menschen einsetzte, war der amerikanische Kinderpsychotherapeut Boris Levinson. In den sechziger Jahren fand er heraus, dass die Anwesenheit eines Tieres während der Therapiestunden den Kontakt zu seinem Patienten enorm verbesserte. Er untersuchte und dokumentierte die Veränderungen im Verhalten von Menschen, die unter extremen sozialen Schwierigkeiten litten. Er stellte fest, dass Tiere eine sehr positive, beruhigende Wirkung auf psychisch kranke Menschen ausüben. Von Einsamkeit und Depression bis zur Geisteskrankheit und krimineller Unzurechnungsfähigkeit – mit Tieren ließen sich fast alle psychischen Störungen wirksamer behandeln als zuvor. |
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