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Quelle: Tiere als Therapie e.V.

Tiere in der Therapie

Von kleinen Jungen kennt man das: Sie werfen eine Katze ins Wasser oder ziehen den Kanarienvogel der Schwester am Schwanz und freuen sich diebisch, wenn das arme Tier zu kreischen anfängt. Auch wenn dieses Verhalten böse ist, ist es leider Gottes relativ normal. Kinder, die nie Dummheiten machen, sind hingegen nicht normal. Sie fallen auf durch ihre Unauffälligkeit: Sie sind schweigsam oder reden nur undeutlich und leise, sie stellen keine Fragen und sind nervös und klammern sich an der Mutter fest. Diese Kinder quälen keine Tiere, sondern

profitieren auf eine friedvolle Art von ihnen, nämlich im Rahmen einer so genannten Tier-Therapie. Im Umgang mit dem schwächeren, aber lieben Gegenüber lernen sie einerseits Selbstbewusstsein und andererseits Fürsorge für das Tier. Mit dem Hund als Kumpel überwinden sie ihre Angst vor anderen Menschen. Nicht nur Kinder profitieren von den Vierbeinern: Vom Alzheimer-Patienten über die Behandlung und Betreuung von Drogensüchtigen bis zur Schmerztherapie: Der Umgang mit Tieren tut offensichtlich jedem gut.

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