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Husten bei Atemwegsinfekten Erkältungskrankheiten sind die häufigste und meist harmlose Ursache für Husten. Krankheitserreger reizen die Schleimhaut der Bronchien, die dann mehr Schleim produzieren. Es kommt zu Husten und Auswurf, der bei bakteriellen Infekten Eitererreger enthält und deshalb gelb oder grün gefärbt ist. Der Arzt rät spätestens dann zur Antibiotika-Therapie, wenn sich aus dem grippalen Infekt eine Bronchitis mit Fieber, eitrigem Auswurf und bellendem Husten entwickelt hat. Kommen Atemnot oder Schmerzen beim Atmen hinzu, muss auch an eine Lungenentzündung gedacht werden.
Tuberkulose darf nicht vergessen werden Über 10.000 Menschen erkrankten 1998 in Deutschland an einer Tuberkulose. Die Krankheit hat aber hierzulande viel von ihrem Schrecken verloren, weil eine effektive Therapie möglich ist. Weltweit ist Tuberkulose dagegen die Infektionskrankheit, die bei Jugendlichen und Erwachsenen die meisten Todesfälle verursacht. Ein großes Problem sind Resistenzen der Krankheitserreger, die durch eine unzureichende Therapie entstehen.
Husten bei chronischer Bronchitis Bei Menschen mit chronischer Bronchitis ist Husten ein ständiger Begleiter. Weit verbreitet ist der "Raucherhusten", unter dem in Deutschland fast 6 Millionen Menschen leiden: Der unangenehme Husten tritt besonders am Morgen auf, denn die feinen Flimmerhärchen in den Bronchien haben sich nachts erholt und wollen nun Schleim und Schadstoffe aus der Lunge befördern. Die erste Zigarette am Morgen macht deren Versuche zunichte, denn die Schadstoffe im Tabakrauch lähmen die Flimmerhärchen - der Hustenreiz verschwindet im blauen Dunst; die Schadstoffe bleiben im Körper. Da das Abwehrsystem "Bronchien" bei vielen Rauchern nicht mehr richtig funktioniert, können Luftschadstoffe immer tiefer in die Lunge eindringen und dort weiteren Schaden anrichten. Zigarettenrauch enthält mehr als 40 krebserregende Substanzen. Volkswirtschaftlich schlägt die chronische Bronchitis jährlich mit 12,3 Mrd. DM zu Buche. |
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