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Es wird auch ein Zusammentreffen mehrer Faktoren angenommen. Zu diesen gehören:

Infekte – v.a. der Atemwege (Keuchusten)

unerkannte Stoffwechselerkrankungen

Krampfanfälle

Herzrhythmusstörungen

Übermäßiges Spucken und Erbrechen mit Verschlucken des Erbrochenen in die Luftröhre (Aspiration)

längere Atempausen im Schlafen oder zusätzlich Blaufärbung der Lippen, Schleimhäute

Tödliche Gefäßabknickung oder unterentwickeltes Atemzentrum?

Das Suchen und eingrenzen weiterer Risikofaktoren ist ein intensiver Bestandteil derzeitiger Forschungen an Kinderkliniken auf der ganzen Welt.
In der Ursachenforschung des plötzlichen Kindstodes gibt es immer noch verschiedenste Ansätze. Die Wissenschaftler diskutieren einerseits über eine verzögerte Gehirnentwicklung, wodurch das Atemzentrum unzureichend ausgebildet wird. Andererseits über Durchblutungsstörungen des Gehirns – wie beispielsweise Kinderärzte der Universitätsklinik Bamberg mit Ultraschallmessungen an bestimmten Hirnarterien feststellen konnten, dass durch Abknickung eines das Gehirn versorgenden Blutgefäßes es zu einer Minderversorgung des empfindlichen Gehirns mit Sauerstoff kommt. Dies kann nach Meinung der Ärzte maßgeblich für den plötzlichen Kindstod verantwortlich sein. Möglicherweise könnte die Lage des Kindes während des Schlafens auch Ursache für eine derartige Gefäßabwinkelung sein.

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