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Beeinflusst die Lebensweise die innere Uhr?

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Die Erfahrungswerte rund um die tageszeitlichen Formschwankungen sind allerdings stark abhängig von der persönlichen Lebensweise. Wer täglich die Nacht zum Tag macht und regelmäßig mittags bis um 12 Uhr schläft, wird sein erstes Leistungshoch nicht um 10 Uhr

haben. Der Körper ist sehr anpassungsfähig und kann sich auf einen veränderten Rhythmus umstellen. Dazu braucht er nur etwas Zeit.

Wer schon einmal seinen Urlaub in einer anderen Zeitzone verbracht hat, hat am eigenen Körper erlebt, dass er sich innerhalb weniger Tage auf den neuen Lebensrhythmus einstellt. Als Faustregel beim Wechsel der Zeitzonen gilt, dass der Körper sich täglich um eine Stunde der neuen Zeit anpasst. Der Körper von Schichtarbeitern und Vielfliegern muss sich ständig auf einen neuen Lebensrhythmus umstellen. Die Körperfunktionen müssen bei diesen Menschen regelmäßig, kaum dass sie einen neuen Rhythmus gefunden haben, den Rhythmus erneut umstellen. Erholungsphasen können dadurch kürzer ausfallen, als es dem Körper gut tut, was langfristig zu Erschöpfung, dauerhafter Müdigkeit und mangelnder Leistungsfähigkeit führen kann. Der Gewohnheitsmenschen, der streng nach seinem festgelegten Tagesschema lebt, wird damit weniger Probleme haben.

Ausführliche Informationen rund um das Thema „Jetlag" finden Sie hier im G-Netz unter der Rubrik Gesundheit von A - Z.

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