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Münster. Die Studie ist Teil der dritten Phase der International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC). Mit den standardisierten Fragebögen des ISAAC-Projekts wurden in Münster 1994/95 und 1999/2000 zwei repräsentive Stichproben von je 8000 Schülern zu Asthma- und Allergiesymptomen in einer identisch vorgenommenen Untersuchung befragt. Die eine Hälfte der Schüler war dabei sechs- bis sieben Jahre alt, die andere 12 bis 13 Jahre, wie Professor Ulrich Keil von dem Institut berichtet hat. Einige Ergebnisse:
- Der Anteil der Grundschüler mit Asthma-Beschwerden stieg von 9,6 auf 12,3, bei Jugendlichen von 14,1 auf 17,5 Prozent.
- Allergische nasale Beschwerden nahmen bei Kindern von 12,5 auf 16,1 Prozent zu, bei Jugendlichen von 28,7 auf 31,6 Prozent.
Besonders oft Beschwerden hatten Kinder mit Schwerlastverkehr in der Wohnstraße oder mit Feuchtigkeitsschäden in Schlafräumen. Ebenso korrelierten Aktiv- und Passivrauchen mit der Asthmaprävalenz. Auch der Anteil der 12- bis 13jährigen, die täglich Zigaretten rauchten, war von 10,1 auf 14,1 Prozent gestiegen.
Quelle: Ärztezeitung.de |