ANZEIGEN
 

Wasserstelle für gesundes Wasser
 
Gesundheit aktuell

Durch Mangel an Selen werden Viren aggressiv

Lebensmittel

CHAPEL HILL (ple). Selenmangel fördert offenbar die Vermehrung von virulenten Influenza-Viren. Diese Entdeckung haben US-Forscher in Versuchen mit Mäusen gemacht, die mit humanpathogenen Grippeviren infiziert waren.

Wie die Wissenschaftler um Dr. Melinda Beck von der Universität von North Carolina in Chapel Hill in der aktuellen Ausgabe des "FASEB Journal" (Federation of American Societies for

Experimental Biology) berichten, entwickeln sich durch den Selenmangel Virusmutanten, die schwerere Entzündungen hervorrufen als Viren, die sich in ursprünglich gesunden Tieren entwickelt haben. Durch den Selenmangel könnten theoretisch auch virulentere AIDS-, Erkältungs- oder Ebola-Viren entstehen.
Für ihre Untersuchungen haben die Forscher den Virusstamm Influenza A/Bangkok/1/49 (H3N2) verwendet, den sie Mäusen intranasal verabreichten. Viren, die aus Mäusen mit Selenmangel isoliert worden waren, hatten vor allem im Gen für ein Matrixprotein Mutationen, die sie im Vergleich zum Ausgangsvirus virulenter machten. Folge der erhöhten Virulenz ist eine verstärkte Entzüngungsreaktion im Lungengewebe.
Beck und ihre Kollegen vermuten, daß die Viren in Mäusen mit Selenmangel einen erhöhten oxidativen Streß verursachen, dem nicht entgegengewirkt werden kann, weil das dazu benötigte Enzym, die Glutathionperoxidase, auf Selen angewiesen ist. Der oxidative Streß schädigt direkt das Virusgenom.

Quelle: Ärztezeitung.de

linie_unten
Weitere Themen

 Interaktionen:

pfeil3 

Testen Sie Ihren Hauttyp

pfeil3 

Gesundheitstest

pfeil3 

Kleinste Spuren -
Große Wirkung

pfeil3 

Sicherheitstest für Eltern

pfeil3 

Ernährungspyramide

 

 Weitere Rubriken:

pfeil3 

Gesundheitswetter

pfeil3 

Schwangerschaft

pfeil3 

Sexualität

pfeil3 

Fit im Job

pfeil3 

Fitness im Trend

pfeil3 

Food & Health