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Vorhersage von Therapie-Erfolg mit Gentest |
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PRAG (jr). Kleine genetische Unterschiede sind die Ursache dafür, daß dasselbe Medikament bei einem Patienten gut wirkt, beim anderen dagegen nicht oder wenig. Genetische Variationen lassen sich in Zukunft vielleicht mit einem Gentest vorab bestimmen. |
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Bei der offiziellen EULAR-Pressekonferenz des europäischen Rheumatologenkongresses stellte Dr. Leonid Padyukov vom Karolinska Hospital in Stockholm eine Studie an 123 Patienten mit rheumatoider Arthritis vor. Mit molekularbiologischen Methoden hatte er die genetischen Unterschiede dieser Patienten in der Aktivität von TNF-alpha untersucht, das zur Gelenkentzündung beiträgt. "Wir wissen, daß bei der Regulation der Zytokin-Produktion auf genetischer Ebene Varianten und Polymorphismen in DNA-Kontroll-Regionen involviert sind", so der Experte. "Unsere Studie sollte herausfinden, ob die genetischen Unterschiede auch die unterschiedlichen Therapieerfolge der Patienten erklären." In der Tat fand Padyukov genetische Polymorphismen, die in direktem Zusammenhang mit dem Ansprechen auf die Therapie mit dem TNF-alpha-Blocker Etanercept (Enbrel®) standen. Patienten mit einem Polymorphismus-Typ in TNF- und IL-10-Genen sprachen am besten auf die Therapie an. Die Identifikation der Patienten hält er für ein attraktives Ziel, um maßgeschneidert therapieren zu können.
Quelle: Ärztezeitung.de |
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