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Tag des Wassers – „Wasser für das 21. Jahrhundert"
Wie gedanken- und sorglos drehen wir am Wasserhahn, um uns etwas zu trinken zu holen oder schmutziges Geschirr abzuwaschen. Wir duschen gern und lang oder lassen die Badewanne bis oben vollaufen, um ausgiebig und heiß zu baden – selbstverständlich! Doch mit diesem Verhalten gehören wir zu einer Elite. Kaum jemand auf der Welt kann sich erlauben, mit dem kostbaren Nass so leichtfertig umzugehen wie wir das tun. Und wie lange wird das noch möglich sein? Nach einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen hat die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Drei Milliarden Menschen leben in Schmutz und Elend. Verunreinigtes Wasser ist schuld an der Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera und Typhus. Jedes Jahr sterben fünf Millionen Menschen an Krank- heiten, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden – das sind mehr Menschen als in Berlin und Hamburg wohnen. Innerhalb der nächsten 25 Jahre könnte der weltweite Streit ums Wasser Ursache für politische Unruhen im globalen Maßstab sein – für Krieg. Wasser ist ein brandheißes Thema! Auf der Umweltkonferenz von Rio 1992 sollte die Weltöffentlichkeit auf diese Problematik aufmerksam gemacht werden: Die Vereinten Nationen erklärten aus diesem Grund den 22. März zum „Tag des Wassers". Dieses Jahr findet er zum achten Mal statt und steht unter dem Motto „Wasser für das 21. Jahrhundert". |
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