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Informationen
zu Verdauungsbeschwerden bzw. Verdauungsstörungen (Indigestion)
Verdauungsrelatierte
Krankheiten
Allergien
Können u.a. aufgrund einer reduzierten Entgiftungskapazität
in der Leber und aufgrund eines perforierten Darms verursacht
sein. Allergien können auch aufgrund von schädlicher
Chemie im Alltag verschuldet werden. Speziell wenn sie mit schlechten
Ernährungsgewohnheiten und ein Mangel an Nährstoffen
und Motion kombiniert ist. Sowohl Diarrhöe als auch Verstopfung
können ein Allergie-Symptom sein.
Entzündungen
Eine Entzündung im Speiserohr (oesophagitis) ist normalerweise
ungefährlich. Akute Entzündungen im Dünndarm -
auch akuter Dünndarm-katarrh (enteritis acuta) genannt -
kann von Bakterien und von Viren verursacht werden. Die Symptome
sind Diarrhöe, Anfälle von Magenschmerzen und erhöhte
Temperatur.
Eine Blinddarm-sentzündung verursacht Schmerzen und eine Überempfindlichkeit
in der rechten Bauchgegend, einen aussetzenden Stuhlgang, Übelkeit,
leichtes Fieber, Erbrechen und eine Überempfindlichkeit,
die entsteht, wenn man auf die betreffende Stelle drückt
und dann loslässt. Beim Verdacht auf eine Entzündung
im Blinddarm wird der Blinddarm so schnell wie möglich operativ
entfernt.
Candida albicans
Der Hefepilz Candida, der auf natürliche Art im Darmsystem
existiert und in ein gutes Miteinander mit nützlichen Darmbakterien
eingeht und von Mikroorganismen reguliert wird. Wenn der Darm
jedoch die verkehrten Arten an Bakterien enthält, kann der
Pilz unge-hemmt wachsen. Eine Ernähr-ung, die reich an Hefe,
Zucker und Milchprodukte ist, kann das Problem noch zusätzlich
verschlimmern, insofern, dass der Candidapilz bei dieser Nahrung
gedeiht. Er schädigt den Darm und verursacht ziemlich ernsthafte
Symptome und Folgeerkrankungen.
Ein übertriebener Anwendung von Antibiotika, Kortisonbehandlung,
zu viel Zucker, falscher Ernährung, Antibabypillen oder
Schwermetallbelastung - können in ein Pilzwachstum resultieren,
das letztlich den Darm perforiert. Dies kann dazu führen,
dass Partikel aus dem Darm, die normalerweise mit dem Stuhlgang
ausgeschieden worden wären, stattdessen ins Blut eindringen.
Das Immunsystem wird mit den ganzen Fremdkörpern überschwemmt,
und es endet damit, dass Allergien entstehen u.ä. Wenn der
Candidapilz wächst, hat man einen großen Drang nach
den Dingen, von denen der Pilz lebt, z.B. süße Sachen,
weißes Hefebrot, Milchprodukte und Alkohol.
Reizmagen & Reizdarm
Reizmagen und Reizdarm
sind die häufigsten Formen von Verdauungsbeschwerden,
- und Hauptgrund für einen Arztbesuch. Etwa 25 bis 30 Prozent
der Bevölkerung, vorwiegend Frauen, leiden an den so genannten „funktionellen
Magen-Darm-Beschwerden“. Diese Bezeichnung wurde gewählt,
weil das Verdauungssystem nicht mehr richtig funktioniert – und
das, obwohl keine organische Erkrankung gefunden werden kann.
Auslöser beider Erkrankungen können Infektionen, Medikamente,
Nahrungsmittel und andauernder Stress sein. Übergewicht,
Bewegungsarmut und Alkoholkonsum können zusätzlich
die natürliche Funktion des Verdauungssystems stören.
Reizmagen und Reizdarm treten allein oder zusammen auf und schränken
die Lebensqualität meist massiv ein. Bei beiden Erkrankungen
treten wiederkehrende Schmerzen im Verdauungstrakt auf.
Der Reizmagen wird auch als „funktionelle Dyspepsie“ bezeichnet.
Eine der Hauptursachen ist eine Überempfindlichkeit des
Nervensystems im oberen Magen-Darm-Trakt, die wiederum psychische
Gründe haben kann. Typisch sind Beschwerden im Magen und
Dünndarmbereich, die länger als drei Monate immer wieder
auftreten: Druck- und Völlegefühl nach dem Essen, das
Gefühl, nach einigen Bissen bereits satt zu sein und Schmerzen
im Oberbauch. Beim Reizmagen kommt es auch häufig zu unangenehmem
Aufstoßen und Sodbrennen, deren Ursachen sowohl eine Über-
als auch eine Untersäuerung sein können.
Der Reizdarm wird auch als „Reizdarmsyndrom“ bezeichnet.
Wie beim Reizmagen können auch hier seelische oder psychische
Probleme die Funktion des so genannten Bauchhirns stören – was ebenfalls zu zahlreichen Beschwerden
führen kann: Starke Schmerzen und Krämpfe, Blähungen,
Durchfall und Verstopfung oder ungewöhnlicher Stuhlgang.
Diese Symptome schränken die Patienten erheblich in ihrer
Lebensgestaltung ein, was zu weiterem Stress führt, der
die Symptome wie in einem Teufelskreis erneut verstärkt.
Untersäuerung
Die Untersäuerung, also ein Mangel an Magensäure, spielt
eine besondere Rolle bei älteren Menschen, die an Verdauungsbeschwerden
leiden. Der Grund: Das wichtigstes Verdauungshormon – der „Magenmotor“ Gastrin – wird
nicht mehr in ausreichendem Maß produziert. Dadurch kommt
es zu einer verminderten Ausschüttung der Magensäure
(Salzsäure), die bei den Verdauungsprozessen im Magen eine
zentrale Rolle einnimmt. Die Symptome sind ähnlich wie bei
einer Übersäuerung: Sodbrennen, Aufstoßen und
Schmerzen im Oberbauch. Betroffene können ihre Untersäuerung
daran bemerken, wenn die oft vorschnelle Behandlung mit einem
Säurehemmer wie Omeprazol oder Pantoprazol langfristig nicht
den gewünschten Erfolg zeigt.
Diarrhöe
Diarrhöe ist an sich keine Krankheit, sondern ein Zeichen
auf eine körperliche Belastung, die durch anderes Essen,
Bakterien-, Parasiten-, Pilz- und Virusinfektionen, verschiedene
Vergift-ungen, Nebenwirkungen von Medizin, physischen und psychischen
Stress oder von einer Reaktion von Zeitunterschieden bei längeren
Reisen verursacht werden kann. In Verbindung mit Reisen kann
Diarrhöe auch durch eine Nahrungsinfektion von Bakterien
oder aufgrund von Viren, die sich epidemisch verbreiten können,
verursacht werden.
Divertikel (diverticulum)
Geschwächte Stellen in den Wänden des Darms können
nachgeben dem Druck des Essens und der Luft im Darm nachgeben,
und kleine Täschchen bilden, in denen das essen eindringt
und nicht weiterkommt. Sowohl Essen und Stuhl können in
solchen Ausbuchtungen liegen und verrotten, und hier können
Entzündungen, Divertikulitis und Magenschmerzen entstehen.
Häufig ist die Rede von einer großen Anzahl an Divertikel.
Die Verwesungsbakterien, die in diesen Divertikeln gedeihen produzieren
Giftstoffe, die viele verschiedene Beschwerden verursachen können.
Die meisten Darmdivertikel sitzen im Dickdarm. Sie können
auch im Speiserohr, im Magen und im Dünndarm entstehen.
Die Symptome sind u.a. schlechter Atem.
Ekzem
Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von allergischen Ekzemen
können durch Überempfindlichkeit gegenüber u.a.
Zusatzstoffe in der Nahrung verursacht werden. Ein recht großer
Teil der Menschen mit allergischen Symptomen hat Probleme damit
lebenswichtige (essentielle) Fettsäuren - n3 und n6 - aufzunehmen
und umzuwandeln.
Verstopfung
Wenn der Stuhl sich zu lange im Darm aufhält, ändert
sich die Bakterienflora. Es entsteht eine Gärung und giftige
Gasarten entwickeln sich und dringen ins Blut, und auf diese
Weise wird der Körper vergiftet. Eine chronische Verstopfung
mit Vergiftungs-symptom ist ein Stuhlgang, der nur ein Mal die
Woche auftritt, Appetitlosigkeit, schlech-ter Atem, Kopfschmerzen,
Irritabilität, Magen- und Muskelschmerzen, Erbrechen und
evt. Schwindelgefühle.
Kaffe enthält u.a. einige starke Enzymgifte, die die B-Vitamine
blockieren, die dazu beitragen den Darm in einer natürlichen
Bewegung zu halten. Manchmal wird auch darauf hingewiesen, dass
die wassertreibende Wirkung des Kaffees dazu führt, dass
dem Darm nach dem Kaffeetrinken das Wasser entzogen wird, so
dass eine Verstopfung leichter entstehen kann.
Nahrungsmittelintoleranz
Weizen, Milchprodukte, Nachtschattengemüse (Aubergine, Kartoffel,
Paprikaschote, Tomate und Tabak), Soja und Eier sind jene Nahrungsmittel,
die die meisten Probleme bei Überempfindlichkeit verursachen.
Föllings
Krankheit (PKU)/Phenylketonuri
Man wird mit der Krankheit geboren, und sie ist sehr selten.
Sie wird entweder aufgrund von Enzymversagen oder aufgrund
eines Mangels des Enzyms Phenylalanine hydroxylase, dass die
Aminosäure Phenylalaninzu Tyropsin umwandelt, verursacht.
Eine ernährungstherapeutische Behandlung während
des Wachstums - und eine Reduzierung der Phenylalanineinnahme
- rettet viele Kinder vor mentaler und physischer Krankheit
und frühem Tod.
Glutenintoleranz
(Zöliakie)
Eine erbliche Stoffwechselstör-ung, bei der die Schleimhaut
des Dünndarms durch das Protein Gliadin, dass ein Teil des
Proteinkomplexes Gluten ist, irritiert wird. Bei Menschen die
glutenintolerant sind, wird die Schleimhaut verändert, wenn
sie mit Gliadin in Kontakt kommt, die Darmfaser werden flach
und die Darmwände glatt, so dass die Auswüchse (Darmvilli),
die normalerweise an der Darm-schleimhaut existieren, verschwinden.
Dies reduziert oder zerstört die Fähigkeit des Darms
die Nährstoffe der Nahrung aufzunehmen. Zöliakie kann
u.a. Nahrungsmittelallergien, Vitamin- und Mineralmangel, Infektionen,
Osteoporose, Leberkrankheiten sowie ein geschwächtes Immunsystem
verursachen. Perforierungen im Darm können außerdem
zu einer Multiallergie führen.
Sodbrennen
Ist ein recht verbreitetes Leiden, das durch zurücklaufende(n)
Magensäure und -saft, aufgrund eines schlecht funktionierenden
Schließmuskels zwischen der Speiseröhre und dem Magen
verursacht wird. Einige Male ist dies mit einem Speiserohrbruch
kombiniert, was Ausbäuchungen der Speiseröhre sind.
Irritationen
Eine akute Irritation im Ventrikel (gastroenteritis acuta) und
im Dickdarm (enterocolitis acuta) verursachen Symptome wie Übelkeit,
Diarrhöe, Magenschmerzen, erhöhte Temperatur und
erbrechen.
Nahrungsmittelvergiftung/Magenvergiftung
Bakterien im Essen können leichtere bis schwerere Magenzustände
verursachen - und sogar zum Tode führen. Dies können
Campylobacter, Colibakterier, Listeria, Wurstvergiftung und Salmonellen
sein. Viele Menschen werden, wenn ihr Darm nicht richtig funktioniert,
weil sie sowieso schon an einer weniger oder mehr ausgeprägten
Verstopfung leiden, infolge einer Magenvergiftung richtig krank.
Wenn der Darm träge ist oder sogar gar nicht funktioniert,
und es somit nicht zum erbrechen kommt, so dass die Giftstoffe
im Körper bleiben, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben.
Nahrungsmittelvergiftung - Lektine
Lektine sind eine spezielle Gruppe Proteine, die zum größten
Teil der Nahrung und auf der Oberfläche einiger unserer
Zellen existieren. Einige sind nützlich für uns, während
andere mehr oder weniger giftig sind, je nach Art und Verarbeitung.
Unser Immunsystem schützt uns gegen einen Teil der schädlichen
Lektine. Ein Teil der Lektine jedoch, die wir einnehmen, werden
in der Blutbahn aufgenommen, wo sie reagieren, indem sie die
roten und die weißen Blutkörperchen zerstören.
Die Lektine führen zu einem Verklumpen der Zellen des Bluts
, was zu Fettdepots, Immunreaktionen, Nahrungsmittelintoleranzen,
Krebs, Gewebeschäden und andere sehr ernsthafte Krankheiten
führen kann. Man kann z.b. eine Lektin-Vergiftung bekommen,
wenn man rohe oder nicht ausreichend gekochte Bohnen isst. Die
Bohnenlektine werden jedoch beim Einlegen oder beim Kochen zerstört.
Auch die Lektine der Tomaten sind dafür bekannt, dass sie
aggressiv sind, und sie werden durch Wärmebehandlung noch
verstärkt.
Malabsorption
Eine reduzierte Aufnahme von einen oder mehrere Bestandteile
des Essens, was bei Darmerkrankungen häufig geschieht.
Dies kann eine spezifische Malabsorption von nur einem einzelnen
Stoff des Essens, beispiels-weise ein Vitamin, sein oder eine
sogenannte diffuse Malabsorption, wo mehrere Nährstoffe,
Proteine, Salze oder Vitamine vom Darm nicht aufgenommen werden.
Eine digestive Malabsorption wird dadurch verursacht, dass
das Essen nicht ausreich-en abgebaut wird, so dass es von den
Schleimhautzellen
des Darms nicht aufgenommen werden kann, weil Verdauungssekrete
wie Galle oder Bauchspeichel fehlen. Eine Malabsorption kann
auch von einem Defekt in den Schleimhautzellen des Dünndarms
verursacht werden, weil diese nicht imstande sind die Nährstoffe
aufzusaugen. Die Symptome sind Diarrhöe, Müdigkeit
und verschiedene Vitaminmangel-Symptome.
Einige Farb- und Zusatzstoffe sowie Konservierungsstoffe irritieren
den Darm, der sich mit der Hilfe von Schleim schützt. Wenn
der Darm weiterhin dazu gezwungen wird Schleim zu produzieren,
und wenn dann dieser Schleim mit Mehl, Käse, Zuckerstoffe
u.ä. vermischt wird, kann ein zäher Belag auf den Darmwänden
entstehen, der die Form eines Rohres im Darm erlangt. Das kann
damit enden, dass das Essen sich letztlich nur noch in diesem
Darmrohr bewegt, und keinen Kontakt mehr mit den Darmwänden
bekommt. Somit wird das Essen gar nicht mehr verdaut, und dem
Körper werden keine Nährstoffe aus dem essen zugeführt.
Die Symptome sind
Diarrhöe, Magenschmerzen und Gewichtsverlust.
Besonders betroffen sind Personen mit ernsthaften und chronischen
Krankheiten, Bettlägerige, Operationspatienten, ältere
Menschen und Personen, die während einer längeren Zeit
Diarrhöe hatten oder sich erbrechen mussten.
Beispiele sind:
-
Starke Diarrhöe, bei welcher der Körper große
Mengen an Salze und Wasser verliert.
-
Fettdiarrhöe, die bei vielen Darmkrankheiten auftritt.
- Nahrungsmittelallergien.
-
Glutenintoleranz, bei der eine Fettdiarrhöe auftritt.
- Irritation
im Magen (gastroenteritis acuta).
- Laktosemalabsorption, ein Mangel an dem Enzym Laktase, das Laktose
spalten soll.
-
Perniziöse Anämie, bei der dem Körper das Vitamin
B12 fehlt.
-
Wo zu wenig Dünndarm existiert (Dünndarmresektion)
nach Darmoperationen.
-
Tropische Krankheiten, bei denen eine Fettdiarrhöe auftritt.
Mangelerkrankungen
Menschen mit Alkoholproblemen, Personen, die von Junk Food leben
oder einer zu einseitigen Ernährung sowie Personen, die
häufig fasten haben ein erhöhtes Risiko dafür,
dass sie einen Mangel an wichtige Nährstoffe entwickeln.
Bei schwangeren oder stillenden Frauen können Mängel
an wichtige Nährstoffe, wie beispielsweise Vitamine und
Mineralien, entstehen, da sie ein gesteigerten Bedarf für
diese während der Schwangerschaft und während der
Stillperiode haben.
Magenkatarrh (Gastritis)
Kann durch eine Infektion oder durch Ätzungen mit Alkohol,
Azetylsäure-haltiger Medizin oder einer anderen lokalirritierenden
Medizin entstehen. Die Symptome sind Übelkeit, Erbrechen
und Schmerzen im obersten Teil des Bauches, jedoch kann man auch
nahezu symptomfrei sein. Chronischer Magenkatarrh erhöht
das Risiko auf Magenkrebs.
Magengeschwür
(Ulcus ventriculi)
Geschwüre im Magen oder im Zwölffingerdarm werden aufgrund
einer reduzierten Widerstandsfähigkeit gegen Magensäure
und gegen das Verdauungsenzym Pepsin in der Schleimhaut, und/oder
einer Infektion mit der Bakterie Helicobacter pylori verursacht.
Normalerweise kann die Magensäure den Schleimbelag nicht
durchdringen, jedoch kann der Schleimbelag von Gallensäure,
Azetylsalicylsäure, Alkohol und milden organischen Säuren
abgebaut werden, was es der Säure ermöglicht, in die
Schleimhaut einzudringen und sie zu schädigen. Wenn die
Zellen geschädigt werden, wird mehr Histamin freigesetzt,
was wiederum die Säurebildung fördert und somit die
Schleimhaut noch mehr schädigt. Dies kann zu Wunden und
zu Blutungen von den beschädigten Blutkörperchen führen.
Ein schlechter Kreislauf in den Wänden der Magenschleimhaut
kann auch zu Schäden beitragen.
Migräne
(Hemikranie)
Darmträgheit und Verstopfung können Ursachen für
Migräne sein. Außerdem können Nahrungsmittelallergien
und ein zu niedriger Blutzucker Migräne auslösen. Auch
verschiedene Nahrungsmittel können das Leiden provozieren:
Alkohol (Rotwein), Zitrusfrüchte, Schokolade, Hefe, Kaffee,
aufgrund des Tyramingehalts des Kaffees, sowie Käse.
Nesselfieber (urticaria)
Einige Formen von Nesselfieber werden aufgrund von Ungleichgewichten
im Darm und Überempfindlichkeit gegenüber einige
Nahrungsmittel, z.B. Schalentiere und Früchte, sowie gegenüber
Muchel oder Schimmelpilze verursacht.
Übergewicht
Wenn man als Übergewichtiger Schwierigkeiten hat abzunehmen,
sollte man auf nicht erkannte Allergien und Nahrungsmittelintol-eranzen
aufmerksam sein. Körper-fett, dass von freie Radikale ange-griffen
wird, verranzt. Regelmäßige Diäten erhöhen
das Risiko für Nierensteine, und Übergewicht erhöht
das Risiko für Gallensteine, Diabetes und andere ernsthafte
Krankheiten.
Parasiten
Sind mikroskopisch kleine Schmarotzer, die in und auf anderen
Organismen leben und sich von ihnen ernähren. Die Parasiten
die im inneren leben (Endoparasiten) sind Amöben, Flagellate,
Würmer und Protozone. Parasiteninfektionen führen
zu viele verschiedene Symptome und Folgeerkrankungen, je nachdem
um welchen Parasiten es sich handelt. Generelle Symptome sind
Diarrhöe, Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Fieber.
Perforierter Darm, Leaky Gut oder Permeable Gut Syndrome (PGS)
Bezeichnet das Durchsieben der Darmwände. Pilze, die ungehemmt
im Darm wachsen, können letztlich mit ihrem Netz aus Wurzeln
den Darm perforieren, wobei nicht-abgebaute Proteinstoffe u.ä.
in die Blutbahn dringen und das Immunsystem überlasten.
Auf diese Weise kann eine schlechte Verdauung immunologische
Leiden verursachen.
Psychische- oder mentale Probleme
Depressivität, Ungleichgewicht, eine mangelnde Konzentrationsfähigkeit
u.ä. kann in einigen Fällen durch Allergien, falscher
Ernährung und Vergiftung verursacht sein, deren Ursache
ein Ungleichgewicht im Magen-Darm oder eine Nahrungsmittelvergiftung
ist.
Essstörungen
Verschieden Formen von Essstörungen können sich auch
zu Ungleichgewichten im Magen-Darm entwickeln, sowie zu Magengeschwüren,
Darmkatarrh und ernsthafteren Zuständen, wenn dem Patienten
nicht geholfen wird.
Pilze
Man kann sich mit vielen verschiedenen Pilzen infizieren. Schimmelpilze
sind im natürlichen Milieu überall zugegen, und alle
Menschen haben verschiedene Pilze in ihrem Darmsystem. Wenn
die Darmflora im Gleichgewicht ist, und viele nützliche
Bifidobakterien zugegen sind, dann haben Pilze es schwer die
Wände des Darms zu durchlöchern.
Die wichtigsten Pilzfamilien sind: Aspergillus (und toxiniertes
Aflatoksin), Candida, Fusarium und Penicillum, die alle dafür
bekannt sind, Allergien zu verursachen oder zu verschlimmern,
Krebs zu verursachen und das Immunsystem zu schwächen.
Die Stoffwechselpro-dukte von gesundheitsschädlichen Pilzen
heißen Mykotoxine. Sie können äußerst giftig
sein. Vom Magen-Darmkanal werden sie im Blut aufgenommen und
zirkulieren so zu allen Zellen. Sie sind in vielen Krankheitsprozessen
involviert.
Dickdarmkatarrh (Kolitis)
Ist eine Irritation der Schleimhaut des Dickdarms, die u.a. Diarrhöe,
Verstopfung, Magenschmerzen, Aufgeblähtheit und Luft im
Darm verursachen kann. Die Irritation wird aufgrund falscher
Ernährung, Mangel an Fiber, Nahrungsmittelintoleranz und
verschiedenen Infektionen verursacht.
Untergewicht
Viele ältere und jüngere Menschen leiden unter einer
Fehlernährung oder direkter Unterernährung. Dies resultiert
darin, dass sie zu dünn, müde oder sogar erschöpft
werden. Psychische Probleme und Stress können außerdem
den Appetit reduzieren.
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