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Informationen
zu Verdauungsbeschwerden bzw. Verdauungsstörungen (Indigestion)
Die
richtige Ernährung
Alle
lebenden Wesen brauchen Energie. Diese Energie stammt ursprüng-lich
von der Wärme, die die Sonne ausstrahlt. Pflanzen und
Bakterien sind direkt im Stande die Sonnen-energie aufzunehmen
und diese Energie in zusam-mengesetzte chemische Stoffe zu
binden. Tiere und Menschen nehmen diese Energie via pflanzlicher
und
tierischer Nahrung in Form von chemischer Energie auf. Diese
Energie, die selbst von einer kleinen Menge Nahrung produziert
wird, gibt Kraft für viele verschiedene unsichtbare Prozesse,
die uns dazu in Stande setzen Aktivitäten auszuführen
und die für Wärme im Körper sorgen. Es ist von
großer Bedeutung für die Energieproduktion und für
die generelle Gesundheit, welche Nahrung wir einnehmen.
Der
Mensch hat sich über mehrere Millionen Jahre überwieg-end
vegetarisch und von einer vielseitigen Nahrung, bestehend aus
Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Wurzeln, Samen, Nüssen,
Wurzelgemüse und Sporen, mit etwas Fisch und Fleisch zwischen-durch,
ernährt. Das menschliche Verdauungssystem ist recht avanciert
und funktioniert schnell. Es produziert eine große Anzahl
an verschiedene Enzyme, die im Stande sind leicht verdauliches
Essen zu behandeln, z.B. frische Blätter, Obst und viele
Gemüsesorten.
Obst
ist eine effektive Quelle für schnelle Energie, da
Obst nicht viel Verdauung fordert. Wenn man Obst isst, benötigt
man jedoch Hormone und Enzyme um die simplen Kohlenhydrate des
Obsts abzu-bauen. Obst braucht ca. eine halbe Stunde um den Magen
zu passier-en, wohingegen konzentriertes Protein 2-3 Stunden
braucht. Um konzentriertes Protein wie Fisch, Fleisch und Eier
zu verdauen,
muss der Körper im Stande sein, große Mengen an proteinspaltenden
Enzymen und Magensäure zu produzieren.
Einige Früchte gären schnell, wenn sie reif werden:
Kirschen, Erdbeeren und andere Beeren, Pfirsich, Mango, Melone,
Papaya und Birnen. Wenn man schnellgärendes Obst isst und
danach ein Stück Fleisch, verrottet das Essen schnell im
Darm. Einige Nahrungsmittelexperten empfehlen, dass schnellgärendes
Obst nur versetzt von den Mahlzeiten gegessen werden soll.
Säure
und Base
Wenn Nahrung im Verdauungssystem abgebaut wird, werden einige
Stoffe hinterlassen, die die Säure-Base-Balance des Körpers
beeinflussen können. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung
dieser (Abfall-) Stoffe, werden Nahrungsmittel als entweder
säurebildend oder basebildend bezeichnet. Die Säure-Base-Balance
des Bluts wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst.
Die Nahrung geht in den Stoffwechsel ein, und es werden Säuren
gebildet, die wiederum von basischen Mineralsalzen neutralisiert
werden.
Im
Grossen und Ganzen enthalten alle Hülsenfrüchte,
Obst und Gemüse große Mengen an den basischen Mineralsalzen
Kalzium, Kalium, Magnesium und Natrium, die in basischer Richtung
Einfluss nehmen. Jedoch wirken Spargel, Kresse, Pferdebohnen,
Oliven, Senf und Wachsbohnen säurebildend. Ein Grossteil
anderer Nahrung, speziell animalische Nahrungs-mittel, enthalten
einen relativ großen Teil Phosphor, Chlor, Stickstoff und
Schwefel, die säurebildend wirken und daher dass innere
Milieu saurer machen.
Personen, die beispielsweise
viel Fleisch, Käse, Oliven
und Eier essen sowie Raucher haben ein hohes Risiko für
einen hohen Säuregehalt im Blut (Säuredominanz). Sie
haben eine Tendenz dafür mehr irritiert, sensitiv und müde
zu werden, und oftmals an zu wenig Magensäure, Schlafprobleme,
Schmerzen und Überempfindlichkeit im Körper sowie an
Magenkatarrh zu leiden.
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