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Informationen
zu Verdauungsbeschwerden bzw. Verdauungsstörungen (Indigestion)
Definition
/ Allgemeines:
Unter
Verdauungsstörungen versteht man unterschiedlich
verursachte Störungen der Verdauungsabläufe
mit den Symptomen Appetitlosigkeit, Aufstoßen,
Völlegefühl, Magendruck, Blähungen,
Erbrechen und Durchfall. Nicht
organisch bedingte Verdauungs-störungen werden
meist als Dyspepsie bezeichnet – organisch bedingte
als Maldigestionssyndrom.
Dyspepsie
Die Krankheitsbezeichnung kommt aus dem Griechischen „pespsis“ und
bedeutet „Kochen“, „Verdauen“.
Sie ist eine ungenaue Bezeichnung für vor allem
nicht organisch bedingte Verdauungsstörungen, die
dadurch zustande kommen, dass unverdaute und nicht resorbierte
Nahrungsbestandteile in tiefere Darmabschnitte gelangen,
wo sie unter Darmreizung zersetzt werden.
Abhängig von dem Nahrungsgrundstoff, der mangelhaft
resorbiert wird, kommt es zu unterschiedlichen Formen:
- Im
Falle von Eiweiß die Fäulnis-Dyspepsie
- Auf Grund von Kohlenhydraten kommt es zur Gärungs-Dyspepsie
- Spielen Fette eine Rolle spricht man von Seifen-Dyspepsie
Maldigestionssyndrom
Unter diesem Begriff versteht man Verdau-ungsstörungen,
die vor allem durch einen Mangel an Enzymen oder an Gallenflüssigkeit
mit mangelnder Spaltung von Nahrungsbestand-teilen hervorgerufen
werden.
Zu den Ursach-en gehören Erkrank-ungen der Bauchspeich-eldrüse
(chronische Entzündung; Geschwülste) oder der
Leber und Galle einschließlich der Gallengangsverschlüsse
(Gallensteinkrankheit). Die Symptome einer Maldigestion bestehen in anhaltenden
Durchfällen, die bei Störung der Eiweißverdauung
durch faulige Zersetzungsprodukte (Fäulnisdyspepsie),
bei Störung der Fettverdauung durch den Gehalt an
Fettseifen (Seifendypepsie) gekennzeichnet sind und dann
als Fettstühle bezeichnet werden.
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