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Das
Bauchhirn
Jeder Mensch
hat tatsächlich zwei Gehirne: Eines im Kopf und ein zweites
rund um die Verdauungsorgane, unser „Bauchhirn“.
Experten sprechen dabei vom „enterischen Nervensystem“,
das aus ähnlich vielen Nervenzellen wie das gesamte Rückenmark
besteht, etwa 100.000 Millionen.
Das Gehirn
im Bauch ist im Aufbau dem Kopfhirn vergleichbar und arbeitet
mit den gleichen
Botenstoffen, die auch in der Kopfzentrale unser Überleben
sichern. Beide „Gehirnzwillinge“ stehen weiter über
eine Nervenverbindung in dauernden Kontakt, um lebenswichtige
Informationen auszutauschen. Da starker und vor allem chronischer
Stress auch negative Auswirkungen auf das Bauchhirn hat, „schlägt
uns Stress schwer auf den Magen“. Eine gestörte
Signalübertragung von „unten nach oben“ kann
die Folge sein: Betroffene fühlen Schmerzen, Unwohlsein
und Verdauungsbeschwerden.
Darüber hinaus verarbeitet unser Bauchhirn Gefühle
(„Schmetterlinge im Bauch“), ist Sitz unserer Intuition
und damit ein wichtiger Mittler zwischen Körper und Psyche.
Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ entspringen
also tatsächlich unserer Körpermitte!
Interessante Links:
Die unterschätzte
Mitte - Darm & Co.
Focus.de
Wie der Bauch den Kopf bestimmt
Geo.de
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