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Therapie

Ideal wäre es, wenn wir uns die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung geforderte tägliche Menge an Zink von 15 mg mit einer ausgewogenen Ernährung zuführen könnten. Das ist - selbst mit den besten Vorsätzen - nicht einfach. Der Zinkgehalt unserer Nahrungsmittel ist sehr unterschiedlich. Zucker, Fett und Weißmehl  - unsere liebsten Kalorienlieferanten - liefern fast kein Zink. Aber auch "sich gesund ernährende" Vegetarier können den Zinkbedarf nicht so leicht decken, denn Obst, Salat und Gemüse enthalten auch nur sehr wenig Zink. Zudem kann der Körper das Zink aus pflanzlichen Nahrungsmitteln nur schlecht aufnehmen. Deshalb tragen auch Vollkornbrot und Nüsse, die einen höheren Zinkgehalt haben, nur wenig zur Zinkversorgung bei. Hier liegt das Zink an Phytinsäure gebunden vor und wird mit dieser ungenutzt wieder ausgeschieden.
Auch ein hoher Calciumgehalt der Nahrung (z. B. bei Kalziumeinnahme gegen Osteoporose) oder fettarme Ernährung verschlechtern die Zink-Aufnahme im Darm.
Angaben zum Zinkgehalt von Lebensmitteln sagen also nur wenig über deren Beitrag zur Zinkversorgung aus. Zu den Lebensmitteln mit einem relativ hohen Zinkgehalt aber schlechter Verwertbarkeit gehören Weizenvollkorn, -kleie und -keime, Haferflocken, Linsen, Sojamehl, Sonnenblumenkerne, Paranuss und Kakaopulver.

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