Wer zwischendurch keine Zeit zum Zähne putzen hat, kann zuckerfreien Kaugummi kauen oder zuckerfreie Bonbons lutschen, die den pH-Wert nicht verringern (auf Zahnmännchensymbol achten): Das regt die Speichelproduktion an, Essensreste werden ausgespült. Schnell fließender Speichel hat einen höheren pH-Wert, der die Säure besser „neutralisieren" kann. Außerdem wird der Remineralisationsprozess der Zähne von außen durch den Speichel unterstützt. Auch das Kauen von „putzenden" Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Karotten oder fluoridhaltige Mundspülungen schützen die Zähne, wenn keine Möglichkeit zum Zähneputzen besteht.
Das richtige Werkzeug: Die Zahnbürste sollte abgerundete weiche oder mittelweiche Kunststoffborsten haben und alle zwei Monate erneuert werden – wenn sich die Borsten verbiegen vorher. Damit sich Keime nicht vermehren, hell und trocken aufbewahren. Tipp: morgens und abends jeweils eine Zahnbürste verwenden. Elektrische Zahnbürsten sind nicht besser, aber Kindern und unbeweglichen Menschen erleichtern sie das Putzen. Mundduschen sind kein Ersatz für Zahnbürste und Zahnseide. Sie sind geeignet, um Speisereste aus Zahnzwischenräumen oder unter Brücken wegzuspülen. Vorsicht: Reste und damit Bakterien können in Zahnfleischtaschen, enge Zahnlücken oder erkranktes Zahnfleisch hineingespült werden!