Die Therapie von normalen Windpocken bei einem gesunden Kind ist in der Regel ebenso unproblematisch wie die Erkrankung. Meist sind einige Tage Bettruhe und etwas juckreizstillende Puder ausreichend. Durch Aufkratzen der juckenden Bläschen kann es zu eitrigen Entzündungen und/oder Narbenbildung kommen, weshalb empfohlen wird Kindern die Fingernägel kurz zu schneiden. Häufiges Händewaschen verhindert die Infektionsgefahr zusätzlich. Erkrankte Kinder sind bis zu 3 Wochen ansteckend und können daher weder Kindergarten noch Schule besuchen. Berufstätige oder alleinerziehende Eltern kann dies vor große finanzielle Probleme stellen. Bei Schwangeren und Menschen mit einer Immunschwäche kann im Fall einer Exposition die Verabreichung von Antikörpern den Ausbruch der Krankheit unterdrücken oder zumindest abschwächen. Eine absolute Sicherheit bietet aber diese passive Immunisierung nicht.