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Bedarf:

1,2 Milligramm pro Tag (DGE-Empfehlung). Senioren und Menschen, die viel Kohlenhydrate aus raffiniertem Mehl und Zucker essen, brauchen mehr Vitamin B1, ebenso Menschen mit hoher nervlicher Belastung, Schwangere, stillende Mütter, Alkoholiker, Diabetiker  und Fast-Food-Esser. Ein erhöhter Bedarf besteht auch bei Menschen, die viel schwitzen, da Thiamin mit dem Schweiß verloren geht.
Eine Überdosierung ist nicht möglich, solange B1 gegessen wird: Mehr als 5 Milligramm nimmt der Körper nicht auf, der Rest wird einfach wieder ausgeschieden. In seltenen Fällen wird Vitamin B1 vom Arzt injiziert; darüber sollte der Patient bei einem Arztwechsel den neuen Doktor informieren, denn bei der Injektion von B1 kann es zu Überdosierungen kommen. Symptome dafür: Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Krämpfe, Schwächeanfälle, Allergien.

Quellen:

Bierhefe, Schweine- und Hühnerfleisch, Getreideprodukte, v. a.

Vollkornprodukte (decken im Schnitt  ca. 40% des Tagesbedarfs)

 Sonnenblumenkerne, Erbsen, Bohnen.

Thiamin ist instabil und zerfällt durch Hitze, Zugabe von Schwefel u. a. Konservierungsstoffen, wird durch Wasser ausgewaschen und findet sich in industriell bearbeiteten Speisen, z. B. in Dosengemüsen, nur noch in Spuren. Eine schnelle, schonende Zubereitung aus frischen Zutaten ist daher für eine ausreichende B1-Versorgung mindestens genauso wichtig wie die Auswahl der richtigen Nahrungsquellen selbst.

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