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und mit Eis, kaltem Wasser oder Kältespray gut gekühlt werden. Die rasche Kühlung "betäubt" den Schmerz, Blutergüsse und Entzündungen werden gehemmt, Schwellungen gehen zurück. Tragen Sie eventuell eine schmerzlindernde, abschwellungsfördernde Salbe oder ein Gel auf und lagern sie den betroffenen Körperteil hoch. Bei stumpfen Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen empfiehlt es sich, einen elastischen Verband oder auch einen stützenden Tape-Verband anzulegen, um das Gelenk ruhig zu stellen. Er drückt zudem das verletzte Gewebe zusammen und verhindert die Ausbreitung von Blutungen und Schwellungen. Allerdings darf der Verband nicht zu fest angelegt werden, am besten zeigt ein Fachmann Ihnen die richtige Anwendung. Am ersten Tag nach der Verletzung sollte weiter gekühlt werden. Der Eiswürfelbeutel oder die Kältekompresse kann dazu auch um den (nicht zu dicken) Verband gelegt werden. Massieren Sie die verletzte Stelle nicht. Nach dem zweiten Tag, wenn die Resorptionsvorgänge beginnen, d. h. das Wundsekret in die Blut- und Lymphbahn zurück geholt wird, kann zur besseren Durchblutung mit Wärme behandelt werden. Jetzt können Sie auch wieder leichte Bewegungsübungen beziehungsweise vorsichtige Massagen wagen. Die angeschlagenen Gelenke sollten Sie erst nach einigen Tagen wieder belasten. Gönnen Sie sich Ruhe. |
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