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Symptome
Man unterscheidet drei Verbrennungsgrade, deren Symptome sich langsam entwickeln, so dass das tatsächliche Ausmaß anfangs nicht immer eindeutig zu erkennen ist.
Bei Verbrennungen 1. Grades ist die Haut gerötet, heiß und geschwollen. Der Betroffene verspürt einen brennenden, ziehenden Schmerz. Kommt es zur Hautrötung mit starker Schwellung, Blasenbildung und oberflächlicher Zerstörung der Haut mit starken Schmerzen, liegt eine Verbrennung 2. Grades vor. Bei Verbrennungen durch heiße Gegenstände oder zum Beispiel Fett bilden sich fast immer Blasen, die Wunde fängt bald an zu nässen.
Eine Verbrennung 3. Grades ist gekennzeichnet durch die vollkommene Zerstörung der Oberhaut und tieferer Gewebsschichten bis hin zur Verkohlung. Die Schmerzempfindlichkeit ist durch die Schädigung der Nervenenden stark vermindert. Die Haut wird weiß, es kann sich ein tiefer Schorf bilden.
Verbrennungskrankheit: Großflächige Verbrennungen verursachen schwere, oft tödliche Allgemeinstörungen. Die Verbrennungskrankheit beginnt mit dem Verbrennungsschock. Die Ursachen sind heftiger Schmerz, eine verminderte zirkulierende Blutmenge durch Wundabsonderung und austretendes Blutplasma aus den Blutgefäßen sowie eine Weitstellung der Blutgefäße. Dem folgt eine Vergiftung durch die bei der Verbrennung gebildeten Eiweißzerfallsprodukte (Verbrennungstoxine), was wiederum einen Schock mit Nierenversagen auslösen kann. |
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