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Vorsorge
Wie beschrieben, hängen Venenerkrankungen eng mit unserer modernen Lebensweise zusammen. Deshalb sollte jeder viel zur Vorbeugung für seine Venen tun. Schon junge Frauen sollten "venenbewusst" leben: – Stärken Sie Ihre Venen durch kalte Wasseranwendungen – Bewegung kurbelt die Venen-Muskel-Pumpe an. Spazierengehen (am besten barfuss), Wandern, Radfahren, Schwimmen (entlastet die Venen), Skilanglauf, Tanzen und Venengymnastik sind günstig. – Wer öfter mal die Beine hochlegt (Füße möglichst in Kopfhöhe) entlastet seine Venen und verbessert den Blutrückstrom zum Herzen. – Durch ballaststoffreiche Vollwerternährung regulieren Sie Ihre Darmtätigkeit. Starkes Pressen bei Verstopfung belastet die Venen. – Reduzieren Sie Übergewicht. Jedes Kilo zuviel drückt auf die Venen. – Tragen Sie bequeme, nicht einengende Kleidung und flache Schuhe. – Wenn Sie viel sitzen oder stehen müssen: Gehen Sie immer mal wieder umher oder machen Sie Pausen mit Venengymnastik. – Sonnenbäder, Sauna, heiße Bäder schaden den Venen. – Schweres Heben und Tragen bewirken einen Druck auf die Beinvenen und sollen vermieden werden. Aus diesem Grund sind Kraftsportarten (z. B. Bodybuilding) nicht für Venenkranke geeignet. – Regelmäßiges Atemtraining verbessert den venösen Blutstrom. Atmen Sie morgens und abends bei offenem Fenster 10mal tief ein und aus. – Trinken Sie viel. Das Blut bleibt dadurch dünnflüssiger, Sie können einer Thrombose vorbeugen. – Vor allem Frauen, die unter Venenschwäche leiden und die Antibabypille einnehmen, sollten nicht rauchen, denn diese Kombination fördert die Entstehung lebensgefährlicher Thrombosen ganz enorm. Bei der Auswahl der Antibabypille sollte der Gynäkologe auf eine Venenschwäche aufmerksam gemacht werden, genauso bei einer Hormonbehandlung während der Wechseljahre. – Stützstrümpfe schaden nie: Auch bei leichten Beschwerden oder zum Beispiel während der Schwangerschaft können sie vorbeugend getragen werden. Sie unterscheiden sich vom Aussehen kaum noch von einer blickdichten Strumpfhose. |
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