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Krankheitbild
Fühlen sich die Beine im Verlauf des Tages immer schwerer an, treten Spannungsgefühle (besonders bei Wärme), Schwellungen (Ödeme) und Juckreiz auf, so können dies Frühsymptome für Venenerkrankungen sein. Die Beschwerden bessern sich – im Unterschied zu den arteriellen Durchblutungsstörungen – durch Hochlagern der Beine oder Bewegung.
Als Besenreiser bezeichnet man feine rotblaue Venenverästelungen, die am Knöchel, an den Innen- und Außenseiten der Oberschenkel und eventuell am Dekolleté durch die Haut schimmern. Besenreiservenen können als Vorstadium von Varizen noch ohne Krankheitswert bezeichnet werden. Sie stellen mehr ein kosmetisches Probem dar.
Krampfadern (Varizen) sind als bläuliche, geschlängelt hervortretende Beinvenen sichtbar. Sie bilden sich nicht von alleine zurück. Im fortgeschrittenen Stadium verändert sich die Haut über den Krampfadern: Sie verfärbt sich bis ins bräunliche, wird pergamentartig dünn und glänzt.
Die Entzündungen einer oberflächlichen Vene (Thrombophlebitits) wird als hart geschwollener, geröteter Strang wahrgenommen. Er fühlt sich heiß an und ist druckempfindlich. Zur Entzündung neigen Venen mit vorgeschädigter Wand (z. B. Krampfadern) oder Venen, deren Wände durch Infusionen oder Injektionen gereizt werden.
Die tiefe Beinvenen-Thrombose (Plebothrombose) entwickelt sich bevorzugt bei bettlägerigen Patienten. Typische Anzeichen sind ein Spannungsgefühl, ziehende Schmerzen, Anschwellung und Bläulichverfärbung des Beines. Meist kommt leichtes Fieber hinzu. Diese Venenerkrankung ist die einzige, bei der Bettruhe eingehalten werden muss! Es besteht die akute Gefahr einer Embolie in der Lunge. |
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