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Auswirkungen
Ist die Venenschwäche erst einmal da, kann sie nicht mehr geheilt werden! Langfristig kann das ganze Venensystem der Beine beeinträchtigt werden – deshalb sollten Krampfadern immer von einem Facharzt für Venenkrankheiten (Phlebologe) untersucht werden. Gefährlich kann eine Venenentzündung werden, wenn tiefergelegene Gefäße betroffen sind. Dann können sich Blutgerinnsel lösen und eine Lungenembolie verursachen. Alarmzeichen sind plötzliche starke, ziehende Schmerzen in einer Wade oder im ganzen Bein, rötlich-bläulich verfärbte Haut, Schwellungen am Knöchel oder am ganzen Bein: In diesem Fall sofort einen Arzt rufen und mit angewinkeltem Bein hinlegen.
Als (Spät-)Folge chronisch gestauter Venen oder einer tiefen Beinvenenthrombose treten häufig Ernährungsstörungen der Haut auf: Sie wird trocken und schuppig, verfärbt sich anfangs rötlich, später bräunlich, sie juckt und brennt. Wenn die so geschädigte Haut aufreißt, bildet sich ein Geschwür, das „offene Bein" (Ulcus cruris). Eine Abheilung gelingt nur dann, wenn neben der örtlichen Wundbehandlung die ursächliche Gewebestauung durch Kompressionsverbände und Bewegung beseitigt wird.
Reine Steh- oder Sitzberufe (z. B. Verkäufer, Friseur, Sekretärin, Fernfahrer) sind für Venenkranke nicht ratsam. Bestehen trotz Vorsorgemaßnahmen Beschwerden, so ist ein innerbetrieblicher Stellenwechsel oder eine Umschulung anzustreben. |
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