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Ursachen/Risikofaktoren

An der Entstehung des Tinnitus sind die inneren und äußeren Haarzellen in der Hörschnecke (Cochlea) des Innenohrs beteiligt. Ist eine größere Anzahl von ihnen beschädigt, so kann die Umwandlung der Schallwellen in elektrische Nervenimpulse nicht mehr richtig erfolgen und es kommt spontan zu fehlerhaften Impuls-Reaktionen. Der Hörnerv verarbeitet diese weiter als wenn der Impuls durch eine Schallwelle ausgelöst worden wäre. Im Gehirn wird daraufhin der Eindruck eines Schallereignisses gemeldet: So entsteht durch die Fehlübertragung die subjektive Wahrnehmung eines Geräuschs – das Phantom im Ohr,  ähnlich wie Menschen mit amputierten Gliedmaßen sogenannte Phantomschmerzen spüren.
 
Häufigste Ursache für einen Tinnitus ist eine kurzzeitige, starke
Überstrapazierung des Gehörs, beispielsweise durch Walkman-Musik, Rockkonzert Info, Technoparty, aber auch durch Schiessen ohne Gehörschutz, Schreckschusspistolen, Silvesterfeuerwerk etc.

Neben der akuten, sehr lauten Belastung kann auch eine langandauernde chronische Lärmquelle die Haarzellen im Innenohr schädigen. Beruflich gefährdet sind – neben den Discjockeys und Rockmusikern – z. B. Straßenarbeiter oder generell Arbeiter an lauten Arbeitsplätzen, die ihre persönlichen Lärmschutzmaßnahmen vernachlässigen. Unter Arbeitern tritt Tinnitus doppelt so häufig auf wie unter anderen Berufstätigen.

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