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Aktuelles

"Lassen Sie den Knochen schwingen"
Eine Neuentwicklung soll Patienten auch langfristig von Tinnitus-Geräuschen befreien. Eine kleine Schwingungssonde (Aurex-3, ADM Tronic, New Jersey), die den Betroffenen hinter das Ohr implantiert wird bringt den Mastoid-Knochen zum vibrieren und erzeugt so Schwingungen, die vom Trommelfell verarbeitet werden können. In diesem Knochen befindet sich die Kochlea (Schnecke) - jener Teil des Ohrs,der mechanische Vibrationen in Aktionspotentiale, also Nervenimpulse, umwandelt. Mittels einer Fernsteuerung wird die Frequenz der Schwingungen justiert. Der Patient kann so die exakt entgegengesetzte Frequenz zu derjenigen erzeugen, die sein Gehör belastet. Dadurch heben sich die Geräusche gegenseitig auf. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. Weitere klinische Versuche sollen jetzt folgen.

Warnung vor Geschäftemachern
Auf der 70. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie in Aachen im Mai1999 stellte Prof. Klaus Seifert, der 1. Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte fest, daß die HNO-Ärzte inzwischen die Tinnitus-Behandlung in "vernünftige Bahnen lenken". Vor allem die Retraining-Therapie zeigt Erfolge: Mit ihrer Hilfe kann der Tinnitus zwar nicht beseitigt und geheilt werden, "doch das Verfahren hilft den Betroffenen, damit umzugehen".
Gleichzeitig warnt der Experte vor "Kurkliniken, die aufgrund von Patientenmangel nun den Tinnitus entdecken und ohne Ohrenarzt und die erforderliche Geräteausstattung Betroffene mit einem Sammelsurium der unterschiedlichsten Methoden behandeln, deren Wirksamkeit zumeist nicht bewiesen ist."

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