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wesentlich seltener in den vom Herzen wegführenden Gefäßen (Arterien) auftreten. Thrombose bedeutet wörtlich aus der griechischen Sprache übersetzt, es "gerinnen" oder "gerinnen machen" als Blutpfropfbildung innerhalb der Blutgefäße.
Die am häufigsten betroffenen Stellen (90%) befinden sich in den großen Venen der Beine und des Beckens, aber auch in den Venen der Arme und der Schulter können sie entstehen. Dann spricht man von einer tiefen Venenthrombose. "Tief" deshalb, weil es sich um die großen Gefäße handelt und diese eben nicht an der Körperoberfläche, sondern "in der Tiefe", z.B. des Beines, verlaufen.
Die Blutpfropfbildung innerhalb dieser Blutgefäße kommt jährlich bei 3 von 1000 Personen vor und ist somit eine sehr verbreitete Erkrankung. Die eigentliche Bedeutung ergibt sich aus der Gefahr einer Verstopfung eines Lungengefäßes, einer Lungenembolie, welche eine lebensgefährliche Erkrankung darstellt. |
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